Filter
Filterüberwachung mit IoT misst den Differenzdruck über dem Filter und zeigt, wie stark er verschmutzt ist. Betreiber wechseln Filter dann, wenn es nötig ist, vermeiden verstopfte Filter und Stillstände und sparen Energie und Material.
Filter auf einen Blick
Am häufigsten in den Projekten auf dieser Seite
Use Cases
Verifizierte Projekte mit Filter





Filterüberwachung im Kohlekraftwerk: manuell zu LoRaWAN-Differenzdrucksensor






Maschinenverfügbarkeit erhöhen durch Überwachung von Hydraulikaggregaten in Prüfständen




Den optimalen Wartungszeitpunkt bestimmen – Prädiktive Filterüberwachung einer Materialverteilungsanlage




Zustandsorientierte Filterüberwachung in der Produktion






Eine modulare Lösung für die Zukunft der Abwasseraufbereitung





Gebäudetechnik digital: Regelwerk erkennt Potenziale im Anlagenbetrieb
Filterüberwachung: Filter nach Zustand wechseln statt nach Plan
In den Lösungsbeispielen messen Drucksensoren vor und hinter dem Filter. Der Differenzdrucksensor A2G-500 von WIKA sendet seine Werte einmal pro Stunde per LoRaWAN an ein Dashboard in der Leitwarte. Bei ifm berechnet der KI-basierte LifetimeEstimator in der Plattform moneo die Reststandzeit jedes Filters und meldet den Wechsel mit definierter Vorlaufzeit. WAGO prognostiziert die Verschmutzung mit Analytics und löst den Wartungsauftrag automatisch in SAP aus. Wo der Filterzustand nicht direkt messbar ist, wertet Bosch Connected Industry Temperatur- und Druckdifferenzen am Wärmetauscher und die Ventilstellung aus.
Die Beispiele stammen aus Energieerzeugung, Automatisierung, Automobil, Gebäudetechnik und Abwasser, meist als Filterüberwachung im Condition Monitoring oder in Predictive Maintenance. In einem Kohlekraftwerk ersetzt die Lösung von WIKA das manuelle Ablesen der Manometer an zwölf verschiedenen Filtermodellen. WAGO reinigt die Filter seiner Materialverteilungsanlage in der Gehäusefertigung nur noch bei Bedarf statt in festen Intervallen. In einer Anlage zur kathodischen Tauchlackierung erkennt das Nexeed Industrial Application System von Bosch verstopfte Filter, bevor ein ungeplanter Tausch des Lackbads nötig wird.
Podcastfolgen mit Filter
Zoom ins WAGO-Werk – Partner-Ökosystem ermöglicht prädiktive Wartung einer Materialverteilungsanlage
Siemens & AUDI AG – Gebäudetechnik digital: Regelwerk erkennt Potenziale im Anlagenbetrieb
Digitale Maschinenportale für den Verpackungs-Maschinenbau – Fremdbezug von Ersatzteilen und zugehörige Kapitalbindung – Retrofit für Filtrationsanlagen
Häufige Fragen zur Filterüberwachung
Wie funktioniert eine Filterüberwachung mit IoT?
Sensoren messen den Druck vor und hinter dem Filter, je größer die Differenz, desto stärker ist der Filter belegt. Die Werte gehen per Funk oder über das Netzwerk an eine Plattform, die den Verlauf aufzeichnet. Überschreitet der Differenzdruck einen Schwellenwert, erhält die Instandhaltung eine Warnung per Dashboard, E-Mail oder Ticketsystem. Manuelle Kontrollgänge und Wechsel nach festen Intervallen entfallen.
Welcher Differenzdrucksensor eignet sich zur Filterüberwachung aus der Ferne?
Für die Fernüberwachung eignen sich Differenzdrucksensoren mit eigener Funkanbindung, weil keine Leitungen durch die Anlage gezogen werden müssen. In einem Kohlekraftwerk setzt der Betreiber den A2G-500 von WIKA ein. Er misst die Druckdifferenz einzelner Filter im Bereich von 0 bis 2.500 Pa und überträgt die Werte stündlich per LoRaWAN. WIKA half auch bei der Platzierung des Gateways für eine zuverlässige Abdeckung.
Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Wechsel eines Industriefilters?
Ein Industriefilter sollte gewechselt werden, wenn die Verschmutzung die Leistung der Anlage zu senken beginnt, nicht wenn ein Intervall abläuft. Der LifetimeEstimator von ifm berechnet dafür die Reststandzeit aus den Sensordaten. WAGO reinigt Filter erst, wenn die Förderleistung unter ein akzeptables Maß zu sinken droht. Bei einem Autohersteller lassen sich mit den Cloud-Daten von Siemens zudem die Qualität der Luftfilter und damit die Zulieferer bewerten.
Wie überwacht man Hydraulikfilter?
Hydraulikfilter überwacht man über den Differenzdruck, der den Verschmutzungsgrad anzeigt. In der Lösung von ifm für Hydraulikaggregate in Prüfständen erfasst die Plattform moneo neben dem Filter auch Systemdruck, Füllstand, Tank- und Rücklauftemperatur sowie die Schwingung der Pumpe. So lässt sich die Reinigung des Filters zum optimalen Zeitpunkt einplanen, eine zyklische Kontrolle ist nicht mehr erforderlich.
Weitere Assets in „Komponenten & Geräte“
Beleuchtung
Lichtmanagement mit IoT steuert die Beleuchtung in Büros, Hallen, Filialen und an Werbeanlagen nach Anwesenheit, Helligkeit und Zeitplan und überwacht jede Leuchte aus der Ferne. Betreiber senken den Stromverbrauch und erfahren sofort von Ausfällen.
Energiekette
Eine Energiekette mit IoT-Sensorik meldet laufend, wie es um die Leitungsführung beweglicher Anlagen steht. Betreiber erfahren von Überlast, Blockaden oder Kettenbrüchen, bevor die Maschine steht, und planen den Kettentausch nach tatsächlicher Nutzung.
Stromzähler
Zählerfernauslesung bei Stromzählern heißt: Zählerstände laufen per Funk, Mobilfunk oder Impulsadapter in eine Plattform, ohne Ablesung vor Ort. Betreiber rechnen genauer ab und sehen, wo im Gebäude oder in der Produktion Energie verbraucht wird.
Elektrowerkzeug
Prozessdatenerfassung an Elektrowerkzeugen bindet Nietgeräte, Schrauber und Akku-Werkzeuge in die vernetzte Fertigung ein. Jeder Arbeitsschritt wird dokumentiert, Fehlversuche fallen auf, und die Daten fließen in Qualitätssicherung und Produktionssteuerung.
Ladesäule
Lademanagement verteilt die verfügbare Leistung am Standort auf alle Ladesäulen und Ladepunkte und überwacht sie aus der Ferne. Betreiber vermeiden Überlastungen des Netzanschlusses, binden Photovoltaik und Speicher ein und rechnen Ladevorgänge automatisch ab.
Rohrleitungsnetz
Drucküberwachung im Rohrleitungsnetz mit IoT meldet Druckabfälle, Druckspitzen und Feuchte unter der Isolierung, bevor daraus Ausfälle werden. Betreiber warten Leitungen nach Zustand und sparen Kontrollgänge zu schwer zugänglichen Messstellen.
IIoT Use Case Anwenderkreis
Was in keinem Projekt steht
Was hat das Projekt gekostet? Welcher Sensor hat im Feld nicht gehalten? Wie hat man die Instandhaltung mitgenommen? Solche Fragen besprechen 300+ Anwender aus der Industrie jeden Monat untereinander, offen und ohne Anbieter im Raum.
Häufige Themen in diesen Projekten, bring deine Fragen mit:
- Condition Monitoring
- Predictive Maintenance
- Energiemonitoring
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Kein Vertrieb im Raum, Austausch unter NDA
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