Ladesäule
Komponenten & Geräte

Ladesäule

Lademanagement verteilt die verfügbare Leistung am Standort auf alle Ladesäulen und Ladepunkte und überwacht sie aus der Ferne. Betreiber vermeiden Überlastungen des Netzanschlusses, binden Photovoltaik und Speicher ein und rechnen Ladevorgänge automatisch ab.

Ladesäule auf einen Blick

Am häufigsten in den Projekten auf dieser Seite

Anwender in diesen Projekten

  • Compleo
  • DKV Mobility
  • PRAMAC Storage Systems
  • WAGO GmbH & Co. KG

Verifizierte Projekte mit Ladesäule

Lademanagement für Ladesäulen in Unternehmen und Flotten

In den Lösungsbeispielen steuert ein Controller vor Ort die Energieflüsse. Bei ChargePilot von The Mobility House ist das ein RevPi Connect von KUNBUS, der Ladepunkte, Netzanschluss, Gebäude und Photovoltaik sekundengenau abstimmt und auch ohne Internetverbindung weiterregelt, während ein Cloud-Dashboard die Ladevorgänge zeigt. Ladesäulen von Compleo authentifizieren Nutzer per App oder RFID-Ladekarte und tauschen Abrechnungsdaten über das Open Charge Point Protocol (OCPP) mit dem Ladepunktbetreiber aus. Die Mobilfunkanbindung über mehrere Netze stammt von Round Solutions und Telit. Für Schnellladestationen in abgelegenen Regionen liefert die Plattform Cumulocity Echtzeitdaten, Fernzugriff und Dashboards für jede Einheit.

Die Beispiele stammen aus Energiewirtschaft, Logistik und Telekommunikation, typisch für Smart Charging, Abrechnungsautomatisierung und Fernüberwachung. WAGO bindet im Logistikzentrum Sondershausen die Ladeinfrastruktur für Mitarbeiter- und Flottenfahrzeuge in das Lastmanagement des Gebäudes ein. PRAMAC Storage Systems versorgt zwei Ladesäulen mit vier Ladepunkten für die elektrische Firmenflotte aus einem Batteriespeicher im Container. Ein Hersteller von Schnellladetechnik brachte seine Lösung mit Cumulocity in der Hälfte der Zeit auf den Markt, die eine eigene Cloud-Lösung gebraucht hätte.

Podcastfolgen mit Ladesäule

Häufige Fragen zum Lademanagement

Wie funktioniert das Lastmanagement an Ladesäulen?

Das Lastmanagement misst laufend die Last am Netzanschluss und verteilt die verfügbare Leistung auf die angeschlossenen Ladepunkte, damit der Anschluss nicht überlastet wird. Bei ChargePilot von The Mobility House erledigt das ein RevPi Connect direkt am Standort, sekundengenau und auch bei einem Ausfall der Internetverbindung. Lokale Verbraucher wie Gebäude und Erzeuger wie Photovoltaikanlagen fließen in die Steuerung ein, die Daten gehen zusätzlich an ein Backend in der Cloud.

Wofür braucht eine Ladesäule OCPP?

Über das Open Charge Point Protocol (OCPP) tauscht die Ladesäule Authentifizierungs- und Abrechnungsdaten mit dem Ladepunktbetreiber aus. Bei Compleo identifizieren sich Nutzer per App oder RFID-Ladekarte, Backend-Systeme in der Cloud prüfen die Berechtigung und starten den Ladevorgang. Die Abrechnung geht weiter an den Ladevertragsanbieter. Über Roaming-Plattformen bekommen dessen Kunden so an allen Ladepunkten Strom, auch bei unterschiedlichen Tarifen.

Wie binden Unternehmen Ladeinfrastruktur in ihr Energiemanagement ein?

Unternehmen binden Ladesäulen gemeinsam mit Gebäude, Erzeugung und Speicher in ein Energiemanagement ein, statt sie isoliert zu betreiben. WAGO erfasst im Logistikzentrum Sondershausen die Daten der Ladesäulen zusammen mit Wärmepumpen, Lüftung und Beleuchtung und nutzt sie für ein Lastmanagement, das energiewirtschaftliche Spitzenzeiten vermeidet. PRAMAC Storage Systems puffert den Strom für die Ladesäulen seiner Firmenflotte in einem Batteriespeicher, der auch Solarstrom aufnimmt.

Wie werden Ladesäulen aus der Ferne überwacht?

Ladesäulen senden über Mobilfunk Status-, Nutzungs- und Abrechnungsdaten an ein Backend in der Cloud. Betreiber sehen dort die Auslastung, setzen Säulen aus der Ferne zurück, beheben kleinere technische Probleme und fragen den Wartungsstatus ab, wie es Compleo beschreibt. Techniker wissen so vorher, welche Ersatzteile sie brauchen. Bei der Lösung auf Cumulocity zeigt ein zentrales Dashboard komplette Installationen und jedes einzelne Gerät.

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