Rohrleitungsnetz
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Drucküberwachung im Rohrleitungsnetz mit IoT meldet Druckabfälle, Druckspitzen und Feuchte unter der Isolierung, bevor daraus Ausfälle werden. Betreiber warten Leitungen nach Zustand und sparen Kontrollgänge zu schwer zugänglichen Messstellen.

Rohrleitungsnetz auf einen Blick

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Drucküberwachung im Rohrleitungsnetz: Schäden früh erkennen

In den Lösungsbeispielen senden batteriebetriebene Drucksensoren von WIKA ihre Werte per LoRaWAN oder mioty an eine Cloud-Plattform, auf der Techniker Grenzwerte einstellen, ohne die Messstelle aufzusuchen. Bei mobilen Betonpumpen erfassen periNODE-Adapter von Perinet den Leitungsdruck an der Hydraulik und übertragen ihn per Single Pair Ethernet an einen Edge-Computer, der kritische Druckanstiege sofort meldet. KAEFER verlegt mit ML!PA Sensorstreifen zwischen Rohrleitung und Isolierung, die die Feuchtigkeit über die gesamte Oberfläche messen. Im Kleinwasserkraftwerk Nesensohn sammelt ein RevPi Connect Daten zu Pegel, Temperatur und Druck und überträgt sie in die IoT-Plattform von digifai. An Energieerzeugungsanlagen misst die Sensorbox iCOMOX Vibration, Akustik und Temperatur.

Die Beispiele stammen aus Energie und Umwelt und aus dem Baugewerbe, meist als Früherkennung von Schäden im Condition Monitoring oder in der Predictive Maintenance. KAEFER erkennt so Korrosion unter Isolierungen kontinuierlich statt durch sporadische Stichproben, auch in explosionsgefährdeten Bereichen. Ein Baumaschinenhersteller warnt mit dem HUCKEPACK-System von Perinet frühzeitig vor Blockaden in den Förderleitungen seiner Betonpumpen. Im Kraftwerk Nesensohn in Österreich hat der Betreiber nach dem Retrofit durch digifai ortsunabhängigen Zugriff auf alle Anlagendaten, auch auf den einen Kilometer entfernten Hochspeicher.

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Häufige Fragen zur Drucküberwachung im Rohrleitungsnetz

Wie funktioniert die Drucküberwachung im Rohrleitungsnetz mit IoT?

Drucksensoren an den Messstellen senden ihre Werte per Funk an eine Plattform, die bei Grenzwertverletzungen Alarm schlägt. In den Fernwärmenetzen, die WIKA ausrüstet, meldet der intelligente Drucksensor einen Druckabfall unter den Grenzwert direkt an die Plattform, der Techniker sieht den Zustand und leitet Maßnahmen ein. Laut WIKA wird ein Fehler so spätestens 30 Minuten nach dem Auftreten erkannt und nicht erst, wenn ein Kunde anruft.

Wie lässt sich Korrosion unter Isolierungen überwachen?

Korrosion unter Isolierungen lässt sich über die Feuchtigkeit zwischen Rohr und Dämmung überwachen. KAEFER und ML!PA installieren dazu Sensorstreifen direkt zwischen Rohrleitung und Isolierung, die die Feuchte über die gesamte Oberfläche messen. Ein Leitungstest-Sensor erkennt Kurzschlüsse in den Streifen, die Daten gehen per IEEE-802.15.4-Funk an ein Edge-Gerät und weiter in die Cloud. Die Hardware ist nach ATEX ausgelegt und eignet sich für explosionsgefährdete Bereiche.

Wie wird die Druckleitung eines Wasserkraftwerks überwacht?

Sensoren für Druck, Pegel und Temperatur liefern ihre Werte über ein IIoT-Gateway an eine Cloud-Plattform, die Abweichungen meldet. Im Kleinwasserkraftwerk Nesensohn in Österreich integrierte digifai Pegelmessung, Temperaturerfassung und Druckleitungsüberwachung in ein zentrales Monitoring. Ein RevPi Connect von Revolution Pi sammelt die Sensordaten, ein intelligentes Alarmsystem informiert den Betreiber, Industriekameras ergänzen die Überwachung. Maschinelles Lernen erkennt Trends und Abweichungen früh.

Wann lohnen sich Drucksensoren mit Funk?

Funkbasierte Drucksensoren lohnen sich, wenn viele Messstellen weit verteilt oder schwer zugänglich sind. Früher mussten Netzbetreiber jede Messstelle einzeln verdrahten, heute vernetzen batteriebetriebene Geräte von WIKA sie per LoRaWAN oder mioty mit geringem Aufwand an Zeit und Kosten. Bei Betonpumpen wählte Perinet dagegen Single Pair Ethernet, das höhere Abtastraten erlaubt und auch bei starken Erschütterungen, Staub und extremen Temperaturen zuverlässig arbeitet.

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