Stromzähler
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Stromzähler

Zählerfernauslesung bei Stromzählern heißt: Zählerstände laufen per Funk, Mobilfunk oder Impulsadapter in eine Plattform, ohne Ablesung vor Ort. Betreiber rechnen genauer ab und sehen, wo im Gebäude oder in der Produktion Energie verbraucht wird.

Stromzähler auf einen Blick

Am häufigsten in den Projekten auf dieser Seite

Anwender in diesen Projekten

  • co.met GmbH
  • Energie Steiermark
  • Kolb Energieservice
  • Techem Gruppe

Verifizierte Projekte mit Stromzähler

Zählerfernauslesung für Stromzähler: Verbräuche automatisch zuordnen

Die Lösungsbeispiele nutzen drei Wege. Bestehende Zähler bekommen einen Adapter, der ihre Impulse in Kilowattstunden umrechnet und per MQTT an einen Edge-Server meldet, wie bei Perinet und Zentinel. Beim Submetering in Wohngebäuden senden Funkzähler ihre Werte über LoRaWAN, die Batterien halten bis zu zehn Jahre. Intelligente Messsysteme schicken die Daten über ein Smart-Meter-Gateway per Mobilfunk an den Messstellenbetreiber. In der Produktion verknüpfen Plattformen wie ENLYZE die Zählerdaten mit Maschinen- und Auftragsdaten und zeigen, welcher Auftrag wie viel Energie verbraucht. Weil Zähler abrechnungsrelevante Daten liefern, gehören verschlüsselte Übertragung, Zertifikate und Angriffserkennung zur Lösung.

Die Beispiele kommen vor allem aus Energieversorgung, Wohnungswirtschaft und Industrie, typisch für Smart Metering, Submetering und Abrechnungsautomatisierung. Sontex und UPLINK haben für Kolb Energieservice Liegenschaften im Raum Karlsruhe mit LoRaWAN-Energiezählern ausgerüstet. Der Messdienstleister co.met bindet Smart-Meter-Gateways über die Global SIM von Telefónica an, die automatisch zwischen Mobilfunknetzen wechselt. Die Energie Steiermark prognostiziert aus den Smart-Meter-Daten ihrer mehr als 600.000 Kunden den Strombedarf auf die Viertelstunde genau.

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Häufige Fragen zum Auslesen von Stromzählern

Wie funktioniert die Zählerfernauslesung bei Stromzählern?

Bei der Zählerfernauslesung werden die Werte des Stromzählers über eine Schnittstelle oder einen Adapter digital übertragen. Ältere Zähler geben Impulse aus, ein Adapter rechnet sie in Kilowattstunden um und sendet sie etwa per MQTT weiter. Funkzähler übertragen ihre Werte über LoRaWAN, intelligente Messsysteme über ein Smart-Meter-Gateway per Mobilfunk. Die Daten landen in einer Plattform, die sie für Abrechnung und Auswertung bereitstellt.

Wie binden Messstellenbetreiber Smart-Meter-Gateways per Mobilfunk an?

Messstellenbetreiber binden das Smart-Meter-Gateway, die Kommunikationseinheit eines intelligenten Messsystems, meist per Mobilfunk an. Das Gateway wird zusätzlich im Zählerschrank montiert, enthält ein Sicherheitsmodul und sendet die Daten der modernen Messeinrichtung etwa an den Stromanbieter für die Abrechnung. Der Messdienstleister co.met, der für Stadtwerke rund vier Millionen Zählpunkte betreut, nutzt dafür die Global SIM von Telefónica, die je nach Bedarf zwischen Mobilfunknetzen wechselt.

Was ist Submetering beim Strom?

Submetering bedeutet, den Verbrauch unterhalb des Hauptzählers getrennt zu messen, zum Beispiel je Wohnung, Mieteinheit, Abteilung oder Maschine. Damit lässt sich der Verbrauch verursachergerecht abrechnen und gezielt senken. In den Lösungsbeispielen übertragen Unterzähler ihre Werte per LoRaWAN oder über Impulsadapter und MQTT. Die Lösung von Perinet und Zentinel erfasst so den Stromverbrauch jeder einzelnen Wohnung eines großen Wohngebäudes und automatisiert die Abrechnung.

Wie sicher ist die Zählerfernauslesung?

Die Zählerfernauslesung ist so sicher wie ihre Absicherung, und die gehört in den Lösungsbeispielen fest dazu. Techem schützt die Datenübertragung zwischen Funkerfassungsgeräten, IoT-Cloud und Rechenzentrum mit einer Public-Key-Infrastruktur und Zertifikaten. Perinet verschlüsselt per TLS und vergibt Zugriffe nach Rollen. Für Energieversorger erkennt Rhebo Angriffe auf die Smart-Meter-Infrastruktur in Echtzeit, wie es das IT-Sicherheitsgesetz verlangt.

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