Stromverteilnetz
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Beim Monitoring im Niederspannungsnetz liefern IoT-Sensoren Spannungen, Ströme und Temperaturen, damit Netzbetreiber die Belastung ihres Stromverteilnetzes in Echtzeit sehen. So greifen sie bei Überlastung früh ein und bereiten das Lastmanagement nach §14a EnWG vor.

Stromverteilnetz auf einen Blick

Am häufigsten in den Projekten auf dieser Seite

Anwender in diesen Projekten

  • MEGA Monheimer Elektrizitäts- und Gasversorgung GmbH
  • Regionetz

Verifizierte Projekte mit Stromverteilnetz

Monitoring im Niederspannungsnetz: Netzlast in Echtzeit sehen

Bei Regionetz wurden dafür Netzstationen mit Sensorik ausgestattet. Die Messwerte gehen per MQTT an einen HiveMQ-Broker, ein gemeinsam mit ECOS aufgebautes Zertifikatsmanagement sichert die Kommunikationswege ab. Eine Kafka-Instanz übernimmt das Data-Streaming und dient als zentrale Datendrehscheibe, sodass neue Fachsysteme ohne Punkt-zu-Punkt-Schnittstellen angebunden werden. Auf der IoT-Plattform IoTnova gestalten die Fachabteilungen ihre Dashboards selbst und erkennen Verdrahtungsfehler schneller. Nachgelagerte Systeme nutzen die Daten für die §14a-Funktionen und für den digitalen Zwilling des Netzes. Damit das intelligente Netz sicher bleibt, überwacht ein passives OT-Monitoring zusätzlich die Kommunikation der Leittechnik auf Anomalien.

Beide Beispiele stammen aus der Energieversorgung. Regionetz startete mit it-novum einen Proof of Concept, der über ein Jahr lief und danach in den Produktivbetrieb überging, obwohl zu Beginn keine Erfahrung mit IoT vorhanden war. Als nächste Schritte sind eine zweite HiveMQ-Instanz für Georedundanz und Sensorik in weiteren Netzstationen geplant. Die MEGA in Monheim am Rhein betreibt ein intelligentes Stromnetz mit hunderten Ortsstationen und sichert dessen Leittechnik mit dem Angriffserkennungssystem von Rhebo ab. In den ersten Wochen wurden dabei veraltete Protokolle und Firmware-Stände entdeckt und beseitigt.

Häufige Fragen zum Monitoring im Niederspannungsnetz

Wie erkennen Netzbetreiber eine hohe Netzauslastung im Niederspannungsnetz?

Netzbetreiber erkennen eine hohe Netzauslastung, wenn Sensoren in den Netzstationen Spannungen, Ströme und Temperaturen laufend melden. Regionetz baut aus diesen Daten einen digitalen Zwilling des Niederspannungsnetzes auf, der Netzbelastungen in Echtzeit sichtbar macht. So lassen sich Überlastungen frühzeitig erkennen und Gegenmaßnahmen einleiten. Die Analyse der Sensordaten dient zugleich der proaktiven Fehlererkennung und erhöht die Betriebssicherheit.

Welche Echtzeitdaten liefert die Netzzustandsüberwachung im Verteilnetz?

Die Netzzustandsüberwachung im Verteilnetz liefert Echtzeitdaten zur Belastung des Niederspannungsnetzes, wie sie die Steuerung nach §14a EnWG braucht. Bei Regionetz liefern Sensoren in den Netzstationen diese Werte, über Kafka gehen sie an nachgelagerte Systeme, die die §14a-Funktionen umsetzen. Die Architektur ist skalierbar und gesetzeskonform im Hinblick auf §14a ausgelegt. Die Ziele des Projekts, ein digitales Netzmonitoring und die Vorbereitung auf §14a-konformes Lastmanagement, wurden laut Projektbericht erreicht.

Welche Werte misst die Sensorik im Verteilnetz?

Die Sensorik in den Netzstationen misst Spannungen, Ströme und Temperaturen als Zustandsdaten des Netzes. Bei Regionetz gehen diese Werte per MQTT an einen HiveMQ-Broker und weiter in die Plattform IoTnova. Dort prüfen die Anwender laufend die Datenqualität, erkennen Fehlerquellen wie Verdrahtungsfehler schneller und sehen Netzbelastungen früh. Die Kommunikationswege sichert ein Zertifikatsmanagement ab, das gemeinsam mit dem Partnerunternehmen ECOS aufgebaut wurde.

Wie digitalisiert ein Verteilnetzbetreiber sein Netz ohne IoT-Erfahrung?

Regionetz hat sein Verteilnetz ohne eigene IoT-Erfahrung über einen Proof of Concept digitalisiert. Den Auftakt bildete ein zweitägiger Workshop mit it-novum, in dem Anforderungen und Anwendungsfälle erarbeitet wurden. Im PoC, der über ein Jahr lief, testete das Team Systemkomponenten, Kommunikationsprotokolle und die Visualisierung. Die positiven Ergebnisse führten in den Produktivbetrieb, das nötige Wissen bauten Schulungen, Workshops und die enge Zusammenarbeit mit dem Partner auf.

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Filterüberwachung mit IoT misst den Differenzdruck über dem Filter und zeigt, wie stark er verschmutzt ist. Betreiber wechseln Filter dann, wenn es nötig ist, vermeiden verstopfte Filter und Stillstände und sparen Energie und Material.

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Eine Energiekette mit IoT-Sensorik meldet laufend, wie es um die Leitungsführung beweglicher Anlagen steht. Betreiber erfahren von Überlast, Blockaden oder Kettenbrüchen, bevor die Maschine steht, und planen den Kettentausch nach tatsächlicher Nutzung.

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Elektrowerkzeug

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  • Betrugs- und Schadensprävention
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