Schweißroboter
Eine vernetzte Roboterschweißanlage mit Schweißroboter liefert Taktzeiten, Stückzahlen und Statusmeldungen in Echtzeit. Betreiber machen Stillstände sichtbar, gleichen die Auslastung ihrer Roboterlinien aus und binden die Roboter in eine durchgängige Auftragssteuerung ein.
Schweißroboter auf einen Blick
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Verifizierte Projekte mit Schweißroboter








Smart Factory aufbauen – mit nahtloser IT/OT-Integration und event-driven Architecture





Digitale Transformation bei Groupe Renault




Dashboard-Livedaten in der Fertigung: Roboter optimal ausgelastet
Roboterschweißanlage vernetzen: Auslastung, Taktzeiten, Aufträge
Die Lösungsbeispiele setzen auf offene Standards. Groupe Renault betreibt Schweißautomaten und Industrieroboter mit eigenen Betriebssystemen, manche seit den 1980er Jahren, und stattet ältere Anlagen mit Adaptern für OPC UA aus; per MQTT gelangen die Daten in die Google Cloud Platform. KRONE bindet seine Anlagen über OPC UA, MQTT, HTTP/REST und Siemens S7 an Cybus Connectware an, das als lokaler Event Broker arbeitet und ausgewählte Ereignisse an Apache Kafka und Grafana-Dashboards weitergibt. Wo die Robotersteuerung unangetastet bleiben soll, erfassen Lichtschranken an Peakboard Edge den Durchfluss der Teile.
Die Beispiele stammen aus Automobilindustrie und Maschinenbau. Bei KRONE entstand in Ibbenbüren in zwölf Monaten aus der grünen Wiese eine Smart Factory mit den ersten Schweißrobotern; Aufträge laufen dort als Datenobjekte, die Maschinen melden den Abschluss zurück und stoßen Folgeprozesse an. Renault nutzt OPC UA in 17 von 38 Werken mit 3.300 Geräten. Das Leichtmetallbau-Unternehmen ZARGES visualisiert an zwei Roboterlinien zum Schweißen und Stanzen Zyklus- und Taktzeiten; der Produktionsstrom läuft gleichmäßiger, und Gewährleistung sowie CE-Kennzeichen der Roboter bleiben erhalten.
Podcastfolgen mit Schweißroboter
Häufige Fragen zur vernetzten Roboterschweißanlage
Wie vernetzt man eine Schweißroboterzelle, ohne in die SPS einzugreifen?
Über externe Sensoren, die parallel zur Steuerung messen. ZARGES hat seine Roboterlinien zum Schweißen und Stanzen mit Peakboard Edge nachgerüstet: Zwei Lichtschranken erfassen die Produkte nacheinander und speisen die Daten in das System ein. Weil die SPS unangetastet bleibt, ist keine neue CE-Zertifizierung nötig, und die Gewährleistung des Roboterherstellers bleibt bestehen. Die Lösung war in wenigen Tagen umgesetzt und läuft komplett im lokalen Netzwerk.
Wie macht man Taktzeiten und Stillstände einer Schweißzelle sichtbar?
Sensoren zählen jedes fertige Teil, die Software errechnet daraus Zyklus- und Taktzeiten und zeigt sie auf Dashboards an. Bei ZARGES aktualisieren sich die Anzeigen alle zwei bis zehn Sekunden, weitere Monitore zeigen SAP-Auftrags- und Logistikdaten. Die Werte werden zusätzlich in eine SQL-Datenbank geschrieben und lassen sich über BI-Systeme auswerten. Stillstände werden sofort sichtbar, und die Auslastung der Roboter hat sich deutlich harmonisiert.
Wie vernetzt man Schweißroboter mit einer durchgängigen Auftragssteuerung?
Über eine zentrale Dateninfrastruktur, die Ereignisse aller Maschinen und Schweißroboter in nahezu Echtzeit verarbeitet. KRONE hat sein Werk in Ibbenbüren auf einer event-driven Architecture aufgebaut: Cybus Connectware vereinheitlicht die Daten der Schweißroboter und anderer Anlagen als lokaler Event Broker. Aufträge laufen als Datenobjekte, die Maschinen führen sie aus und melden den Abschluss zurück. So lassen sich auch zuvor nicht vernetzte fahrerlose Transportfahrzeuge einbinden.
Lassen sich Schadstoffe beim Schweißen automatisch überwachen?
Ja, KRONE setzt in seiner Smart Factory in Ibbenbüren eine automatisierte Schadstoffüberwachung bei Schweißarbeiten ein. Die datengestützte Überwachung von Umgebungsbedingungen und Schadstoffen verbessert die Arbeitssicherheit. Grundlage ist dieselbe Dateninfrastruktur, die Maschinenereignisse in Echtzeit erfasst und über Systemgrenzen hinweg teilt. Zusätzlich analysiert KRONE den Energieverbrauch in Echtzeit, um die Energieeffizienz zu fördern und ESG-Richtlinien zu erfüllen.
Weitere Assets in „Förder- und Handhabungstechnik“
Fahrerloses Transportfahrzeug (FTF/AGV)
Fahrerlose Transportsysteme bringen Material automatisch vom Lager an die Linie, wenn eine zentrale Leitsteuerung die fahrerlosen Transportfahrzeuge (FTF) koordiniert. Mit IoT lösen Sensoren die Transportaufträge aus, und Fahrzeuge verschiedener Hersteller laufen in einem System.
Kran
Vorausschauende Kranwartung mit IoT überwacht vor allem die Energiekette, die Strom- und Datenleitungen zur Laufkatze führt. Sensoren melden Überlast oder Bruch, bevor der Kran stillsteht, und geben Wartungs- und Austauschempfehlungen.
Industrieroboter
Vorausschauende Roboterwartung mit IoT bündelt die Zustands- und Performancedaten von Industrierobotern in einer Plattform. Betreiber erkennen Störungen und Verschleiß, bevor ein Roboter stillsteht, und Hersteller stellen Wartungsfälle aus der Ferne fest.
Förderband
An der Förderbandanlage erfassen IoT-Sensoren Schwingung, Temperatur und den Zustand von Band und Bandreinigern. Betreiber erkennen Schäden wie ein eingerissenes Band früh, planen Wartung nach Bedarf und vermeiden teure Stillstände ganzer Linien.
Gabelstapler
Ein Staplerleitsystem mit IoT weiß, wo jeder Gabelstapler steht, welche Palette er trägt und wohin sie gehört. RFID, UWB und Kameras ersetzen das manuelle Scannen und dokumentieren Einlagerung, Auslagerung und Verladung automatisch.
Hochregallager
Im Hochregallager verbindet IoT Lagerplätze, Gabelstapler und Lagerverwaltung über Echtzeitdaten. Mitarbeitende sehen auf großen Monitoren, welche Aufträge anstehen, und Paletten werden ohne manuelles Scannen ein- und ausgelagert.
IIoT Use Case Anwenderkreis
Was in keinem Projekt steht
Was hat das Projekt gekostet? Welcher Sensor hat im Feld nicht gehalten? Wie hat man die Instandhaltung mitgenommen? Solche Fragen besprechen 300+ Anwender aus der Industrie jeden Monat untereinander, offen und ohne Anbieter im Raum.
Häufige Themen in diesen Projekten, bring deine Fragen mit:
- Digitale Dokumentation
- Condition Monitoring
- Energiemonitoring
Jeden Monat online
Tech- und Business-Fokus im Wechsel
Nur Anwender
Kein Vertrieb im Raum, Austausch unter NDA
300+ Mitglieder
OT-, IT- und IIoT-Verantwortliche aus der Industrie
