Sattelauflieger
Trailer-Telematik macht jeden Sattelauflieger ortbar und liefert Zustands- und Wartungsdaten in die Cloud. Silo-Auflieger lassen sich zusätzlich digital steuern, sodass Fahrer schneller und sicherer entladen und Ladevorgänge digital dokumentiert werden.
Sattelauflieger auf einen Blick
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Verifizierte Projekte mit Sattelauflieger
Trailer-Telematik und digitale Steuerung für Sattelauflieger
Bei Schmitz Cargobull liefert ein Telematikmodul mit SIM-Karte die Daten jedes Trailers verschlüsselt in Microsoft Azure. Dienste wie IoT Hub und Stream Analytics verarbeiten sie, ein Data Lake führt getrennte Daten zusammen, und selten genutzte Daten wandern nach rund 180 Tagen automatisch in den günstigeren Cold Storage. Feldbinder steuert seine Silofahrzeuge mit Komponenten von ifm: Das ecomatDisplay mit 12-Zoll-Touchscreen enthält die mit CODESYS programmierbare Steuerung, bis zu fünf ioControl-Module sammeln Sensordaten und leiten sie über CAN-Bus weiter. Geofencing, Code-Scanner und RFID unterstützen beim Be- und Entladen, eine Schnittstelle für CAN-Bus, GSM, WLAN und Bluetooth übergibt die Daten an Dispositions- und Abrechnungssysteme.
Die Beispiele stammen aus Verkehr und Logistik sowie aus dem Fahrzeugbau. Schmitz Cargobull stattet inzwischen jeden Trailer mit einer Telematikeinheit aus; Transportunternehmen lokalisieren über das Portal ihre Ware und erhalten wichtige Daten in ihre ERP-Systeme. In Podcastfolge #50 erklärt Michael Schöller von Schmitz Cargobull, wie Temperatur und Position die Kühlkette belegen. Feldbinder hat mit ifm das Projekt Silo 4.0 umgesetzt: Der Fahrer bedient Absperrorgane und Luftverteilung zentral am Display, statt um das Fahrzeug zu laufen. Kunden schätzen die schnelleren Entladezeiten, auch unerfahrene Fahrer bedienen das Fahrzeug sicher.
Podcastfolgen mit Sattelauflieger
Häufige Fragen zu Trailer-Telematik und Sattelaufliegern
Wie funktioniert Telematik im Kühlauflieger?
Im Kühlauflieger erfasst ein Telematikmodul Temperatur und Position der Fracht und sendet sie per SIM-Karte verschlüsselt in die Cloud. Bei Schmitz Cargobull haben Kühltrailer diese Einheit schon ab Werk. Die Daten werden auf Microsoft Azure verarbeitet und für das Transportunternehmen aufbereitet, dem sie auch gehören. So lässt sich die Einhaltung der Kühlkette ohne zeitaufwendige und fehleranfällige manuelle Prozesse überwachen.
Wie wird ein Silofahrzeug digital entladen?
Beim digital gesteuerten Silofahrzeug bedient der Fahrer alle Absperrorgane und die Luftverteilung zentral von einem Display aus. Feldbinder hat dafür mit ifm alle früher mechanischen, pneumatischen und elektromechanischen Bedienelemente in einer Einheit zusammengeführt, einschließlich der Fernbedienung der Sattelzugmaschine. Eine Datenbank speichert Kunden-, Produktdaten und Entladeparameter, sodass das Wissen erfahrener Fahrer unternehmensweit verfügbar ist.
Was bringt die Ortung von Aufliegern dem Transportunternehmen?
Die Ortung der Auflieger gibt dem Transportunternehmen eine einheitliche Sicht auf Standort, Ware und Daten seiner Auflieger. Bei Schmitz Cargobull fragen Kunden über ein Portal auf Microsoft Azure relevante Kennzahlen ab, lokalisieren ihre Ware und optimieren Geschäftsprozesse. Wichtige Daten fließen lückenlos in die ERP-Systeme der Kunden. Die Daten gehören dem Transportunternehmen, die Individualsoftware entwickelt Schmitz Cargobull selbst.
Wie werden Ladevorgänge am Silofahrzeug dokumentiert?
Ladevorgänge werden direkt in der Fahrzeugsteuerung erfasst und digital an Dispositions- und Abrechnungssysteme übergeben. Früher musste der Fahrer jeden Ladevorgang vorschriftsgemäß und meist manuell dokumentieren. Im Projekt Silo 4.0 von Feldbinder und ifm übernimmt das eine integrierte Schnittstelle für CAN-Bus, GSM, WLAN und Bluetooth, und die Daten stehen über die Cloud unternehmensweit bereit. Geofencing, Code-Scanner und RFID verhindern Irrtümer.
Weitere Assets in „Transportmittel“
Lkw
Lkw-Telematik verbindet jeden Lkw mit der Zentrale und liefert Position, Betriebsstatus und Fahrzeugdaten in Echtzeit. Dazu kommen digitale Bedienung und Dokumentation beim Be- und Entladen, damit Disposition, Fahrer und Verlader weniger von Hand erfassen.
Pkw
Fuhrparkmanagement mit IoT erfasst Fahrten, Standorte und Einsatzzeiten jedes Pkw im Firmenfuhrpark automatisch. Unternehmen sparen sich das händische Fahrtenbuch, disponieren Touren schneller und weisen Dienst- und Privatfahrten sauber nach.
Gleisanlage
Für die Gleisinstandhaltung liefern IoT-Sensoren an der Gleisanlage Temperatur- und Wetterdaten, Diagnosedaten von Achszählern und Belastungen aus dem Fahrbetrieb. Betreiber vermeiden unnötige Streckensperrungen und planen Arbeiten an Gleisen und Weichen gezielter.
Güterwagen
Telematik macht Güterwagen ohne eigene Stromversorgung ortbar: Energieautarke Tracker melden Position, Bewegung, Stöße und Temperatur während des gesamten Transports. Disponenten planen Wagen besser, Kunden erhalten Ankunftszeiten, und Wartung richtet sich nach der Nutzung.
Lieferfahrzeug
Ein vernetztes Lieferfahrzeug meldet seinen Tourstatus per Telematik und Fahrer-App laufend an die Zentrale. Disponenten sehen in Echtzeit, welche Stopps erledigt sind, und informieren Kunden früh über Verspätungen, ohne beim Fahrer nachzufragen.
Nutzfahrzeug
Im Software Defined Vehicle wird die Software des Nutzfahrzeugs aus der Ferne ausgerollt und aktualisiert statt in der Werkstatt. Hersteller pflegen eine einheitliche Software für die ganze vernetzte Flotte, und ein Update gleicht keinem Rückruf mehr.
IIoT Use Case Anwenderkreis
Was in keinem Projekt steht
Was hat das Projekt gekostet? Welcher Sensor hat im Feld nicht gehalten? Wie hat man die Instandhaltung mitgenommen? Solche Fragen besprechen 300+ Anwender aus der Industrie jeden Monat untereinander, offen und ohne Anbieter im Raum.
Häufige Themen in diesen Projekten, bring deine Fragen mit:
- Flottenmanagement
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