Prozessbehälter
Behälter, Silos und Tanks

Prozessbehälter

Prozessüberwachung mit IoT erfasst laufend Füllstand, Temperatur, Feuchte und weitere Parameter im Prozessbehälter. Betreiber wissen ohne Kontrollgänge, wann nachgefüllt oder geleert werden muss und ob der Inhalt noch verwendbar ist.

Prozessbehälter auf einen Blick

Am häufigsten in den Projekten auf dieser Seite

Anwender in diesen Projekten

  • Aurubis AG
  • ifm-Unternehmensgruppe
  • TURCK GmbH

Verifizierte Projekte mit Prozessbehälter

Prozessüberwachung an Prozessbehältern: Inhalt, Temperatur, Zustand

In den Lösungsbeispielen misst ein Füllstandsensor LR7020 von ifm mit Sondenstab den Kühlschmierstoff im 50-Liter-Tank einer Bügelsäge. Der io-key schickt den Wert über Mobilfunk in die Cloud-Plattform moneo, ganz ohne lokale IT-Infrastruktur. RAFI bindet mit KIS.ME Füllstandssensoren an Auffangbehältern für Kondenswasser über WLAN an und verschickt automatisch eine E-Mail, wenn ein Behälter geleert werden muss. TURCK überwacht Behälter mit Lotpaste mit Temperatursensoren im Kühlschrank und im Druckprozess zusätzlich die Feuchte. Ein Schaltschrankwächter überträgt die Daten über IO-Link und einen Switch in die Cloud. Bei Aurubis führt die azeti IoT-Plattform die kritischen Werte aus 1.500 Prozessparametern über Protokolle wie OPC UA, Profinet und Modbus in Dashboards und Machine-Learning-Modellen zusammen.

Die Beispiele stammen aus Metallverarbeitung, Elektronikfertigung, Kupferproduktion und Gebäudetechnik, als Condition Monitoring, Fernauslesung und Verbrauchsdatenerfassung. Mit dem io-key von ifm entfallen die Kontrollgänge an der Bügelsäge, Warnungen kommen per E-Mail oder Teams. TURCK sichert in seiner SMT-Fertigung in Beierfeld die Lagerbedingungen der Lotpaste, um Ausschuss durch überlagerte Paste zu vermeiden. Der Multimetall-Anbieter Aurubis sieht mit azeti den Status aller Maschinen auf einem Dashboard und kann bei ungeplanten Stillständen schneller reagieren.

Podcastfolgen mit Prozessbehälter

Häufige Fragen zur Prozessüberwachung an Prozessbehältern

Wie funktioniert die Prozessüberwachung an einem Behälter ohne eigene IT-Infrastruktur?

Ohne IT-Infrastruktur nutzt die Prozessüberwachung ein Gateway mit eigenem Mobilfunkanschluss, das den Sensorwert direkt in die Cloud sendet. Beim io-key von ifm werden nur zwei Kabel angeschlossen, die Stromversorgung und der Stecker zum Sensor. Die Werte landen in moneo, wo Warn- und Alarmgrenzen festgelegt werden. Sinkt der Pegel im Tank, geht mit einer festgelegten Vorlaufzeit eine Meldung per E-Mail oder Teams an die Instandhaltung.

Welcher Füllstandssensor eignet sich für kleine Behälter?

Für kleine Behälter eignet sich ein Füllstandssensor mit Sondenstab, der auf die Tiefe des Behälters zugeschnitten wird. In der Lösung von ifm misst der LR7020 mit einem 240 Millimeter langen Sondenstab im Tank einer Bügelsäge. Der Stab wird auf 19 Zentimeter gekürzt, damit das Ende im 20 Zentimeter tiefen Behälter richtig erkannt wird und der Boden nicht mitgemessen wird. Parametriert wird der Sensor mit moneo configure.

Warum sollte man den Kühlschmierstoff im Tank überwachen?

Fehlt Kühlschmierstoff und läuft der Sägeprozess trotzdem weiter, verschleißt das Sägeblatt stark. Der Tank einer Bügelsäge fasst nur etwa 50 Liter, der Pegel schwankt durch Verschleppung am Material und Verdunstung aus dem offenen Behälter. Damit sich die Emulsion nicht aufkonzentriert, muss regelmäßig nachgefüllt werden. Mit dem io-key von ifm wird der Füllstand dauerhaft überwacht, und die Instandhaltung plant das Nachfüllen nach Bedarf.

Wie überwacht man die Lagerung von Lotpaste?

Die Lagerung von Lotpaste wird über Temperatursensoren im Kühlschrank überwacht, im Druckprozess kommt die Feuchte hinzu. TURCK nutzt dafür in seiner SMT-Fertigung dieselbe Sensorik wie in Schaltschränken, die Daten gehen über IO-Link in die Cloud. Der Druck muss bei 23 bis 27 °C stattfinden, nach dem Bedrucken sollten höchstens acht Stunden bis zum Verlöten vergehen. Künftig soll ein RFID-Tracking die korrekte Lagerung jedes Behälters nachweisen.

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