Ladungsträger
Behälter, Silos und Tanks

Ladungsträger

Ein RTLS ortet Ladungsträger wie Gitterboxen, Paletten und Behälter in Halle und Werk in Echtzeit. Unternehmen sparen Suchzeiten, ersetzen Begleitpapiere und manuelles Scannen und lösen Buchungen und Transporte automatisch aus.

Ladungsträger auf einen Blick

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  • ZF Friedrichshafen AG

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RTLS für Ladungsträger: Gitterboxen und Behälter in Echtzeit orten

In den Lösungsbeispielen von SICK tragen die Ladungsträger UWB-Tags, deren Signale verteilte Antennen empfangen, die Position ist zentimetergenau bestimmbar. Das Tag-LOC-System lässt sich mit RFID, Barcode, GPS und LiDAR kombinieren. Objekte ohne eigenen Tag werden mit einem Handscanner erfasst, dessen Position ein UWB-Tag liefert. Über Geofences lösen Ladungsträger beim Erreichen oder Verlassen einer Zone Benachrichtigungen oder ERP-Umbuchungen aus. INTRANAV verknüpft die Tags per App mit Barcodes von Lieferscheinen und Produktionsaufträgen und bucht automatisch in SAP. ORGATEX zeigt Auftragsinformationen auf dem digitalen OX-Label direkt am Ladungsträger an und erkennt mit optischen Stellplatzsensoren, ob Paletten, Behälter oder Kartons auf einem Platz stehen. Die Daten laufen über Thread oder NB-IoT/LTE-M in die ORGATEX Cloud.

Die Beispiele stammen aus Automatisierungstechnik, Maschinenbau, Logistik und Automobilindustrie, vor allem zur Objektlokalisierung und Bestandsüberwachung in Echtzeit. Ein süddeutscher Anbieter von Automatisierungslösungen verfolgt mit INTRANAV Gitterboxen mit je 20 bis 30 verpackten Zylindern zwischen zwei Werken und einem Kundencenter und arbeitet ohne Papierlieferscheine. ZF steuert mit SYNAOS an mehreren Standorten fahrerlose Transportfahrzeuge, die unter anderem leere Boxen transportieren. Bei ORGATEX lösen Füllstände und Stellplatzbelegung automatisch Transportaufträge an das FTS aus.

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Häufige Fragen zu RTLS für Ladungsträger

Was ist ein RTLS und wofür nutzt man es bei Ladungsträgern?

Ein RTLS, also ein Real Time Location System, bestimmt laufend die Position von Objekten in Gebäuden und auf dem Gelände. Bei Ladungsträgern zeigt es, wo Gitterboxen, Paletten und Behälter gerade stehen und wie lange sie sich in einer Zone aufhalten. Die INTRANAV Software speichert die Ein- und Ausfahrt in jede Zone und berechnet die Verweildauer sekundengenau. Daraus lassen sich Durchlaufzeiten je Materialflussstation analysieren.

Warum nutzt man UWB statt GPS für die Ortung in der Halle?

UWB funktioniert in Gebäuden, GPS dagegen nicht, weil die Geräte dort keine Verbindung zu den Satelliten aufbauen können. Ultra-Wideband ist eine Funktechnik für den Nahbereich mit einer Sendeleistung von nur wenigen Milliwatt und damit energiesparend und störungsarm. Die RTLS-Systeme von SICK erreichen damit eine Ortungsgenauigkeit im Zentimeterbereich. Kleine Objekte ohne eigenen Tag lassen sich indirekt über einen Handscanner mit UWB-Tag erfassen.

Was bringt Geofencing in Lager und Produktion?

Geofencing löst automatisch Folgeprozesse aus, sobald ein Ladungsträger eine virtuelle Zone erreicht oder verlässt. Beim Tag-LOC-System von SICK sind das etwa Benachrichtigungen, neue Arbeitsschritte oder ERP-Umbuchungen, manuelle Buchungen entfallen. Bei INTRANAV registriert ein Geofence Packstücke an jedem Knotenpunkt ohne Scannen. Am Ziel löscht eine Regel die Verknüpfung, der leere Tag wird gesammelt und für den nächsten Transport neu beschrieben.

Wie digitalisiert man das Ladungsträgermanagement?

Das Ladungsträgermanagement wird digital, wenn jeder Ladungsträger einen Tag erhält, der mit Auftrag und Inhalt verknüpft ist. Ein süddeutscher Automatisierungsanbieter ersetzt so mit INTRANAV die Papierlieferscheine für Gitterboxen und Holzkisten zwischen drei Standorten. Mitarbeiter scannen an jeder Station Barcode und Tag mit einer App, die Daten landen in INTRANAV.IO und SAP. Laut Anbieter meldet das System auch potenzielle Diebstähle und Verluste.

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