Medizingerät
Vernetzte Medizingeräte in Krankenhaus und Klinik lassen sich aus der Ferne aktualisieren, überwachen und verwalten. Hersteller sparen Vor-Ort-Besuche, halten lokale Vorschriften ein und verlängern die Lebensdauer ihrer Geräte.
Medizingerät auf einen Blick
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Vernetzte Medizingeräte im Krankenhaus: Updates aus der Ferne
Im Lösungsbeispiel verwaltet ein Hersteller medizinischer Geräte seine Flotte mit der Device-Management-Plattform von Cumulocity. Geräte werden über SDKs und APIs angebunden, auch in großem Maßstab in wenigen Minuten. Updates stellt die Plattform nahezu sofort bereit, sie werden freigegeben und zu einem passenden Zeitpunkt eingespielt, abgestimmt auf die Vorgaben des jeweiligen Standorts. Streaming-Analysen liefern die Daten jedes Geräts in Echtzeit in anpassbare Dashboards. Lässt sich ein Gerät nur vor Ort verbinden, leitet das Team die Menschen telefonisch oder per Chat an.
Das Beispiel stammt aus Pharma und Gesundheit. Der Kunde mit Sitz in Nordamerika entwickelt Geräte für Herz-Mapping, Herzrhythmus-Überwachung und Nierensteinbehandlung, die in Krankenhäusern, Kliniken und bei Patienten weltweit stehen. Nach der Auslaufentscheidung des bisherigen Anbieters musste schnell eine neue Lösung her. Zehntausende Geräte waren innerhalb weniger Tage vernetzt, Software-Updates kommen ohne Besuche vor Ort aus. Wie sich Medizingeräte im Netzwerk eines Klinikums absichern lassen, zeigt Podcastfolge #135 mit Asimily und A1 Digital.
Podcastfolgen mit Medizingerät
Häufige Fragen zu vernetzten Medizingeräten
Wie laufen Software-Updates für Medizingeräte aus der Ferne?
Die Updates werden über eine Device-Management-Plattform an jedes Gerät verteilt, freigegeben und zu einem passenden Zeitpunkt eingespielt. Im Beispiel von Cumulocity wird jedes Gerät weltweit innerhalb von Minuten aktualisiert, genau nach den Anforderungen des jeweiligen Standorts. Früher waren dafür USB-Sticks und Reisen nötig. Heute ersetzt die Fernunterstützung die Besuche vor Ort für Software-Updates vollständig.
Wie lassen sich vernetzte Medizingeräte im Klinikum absichern?
Grundlage ist ein vollständiges Inventar: Erst wer alle Medizingeräte im Netzwerk sieht, kann Schwachstellen mindern und Bedrohungen erkennen. In Podcastfolge #135 beschreiben Asimily und A1 Digital diesen Ansatz, entstanden aus der Anfrage eines großen Klinikums. Netzwerksegmentierung überwacht die Kommunikation der Geräte. Weil Medizingeräte lange in Betrieb und schwer zu aktualisieren sind, brauchen sie eigene Sicherheitsmaßnahmen.
Verlängert die Vernetzung die Lebensdauer von Medizingeräten?
Ja, im Lösungsbeispiel verbessert die Fernüberwachung die Lebensdauer der Geräte, sodass sie länger genutzt werden können. Regelmäßige Kontrollen aus der Ferne zeigen, wie es jedem Gerät geht, und sparen Kapitalkosten für knappe Krankenhausbudgets. Der Hersteller fördert damit nach eigenen Angaben auch seine Nachhaltigkeitsziele. Die Daten laufen in Echtzeit in Dashboards der Cumulocity-Plattform.
Welche Plattform braucht ein Hersteller für die Fernwartung seiner Medizingeräte?
Gebraucht wird eine Device-Management-Lösung, die sehr viele Geräte unter unterschiedlichen regulatorischen Vorgaben verwalten kann. Der Hersteller im Beispiel suchte eine Plattform für Hunderttausende Geräte weltweit und entschied sich für Cumulocity. Ausschlaggebend waren schnelle Bereitstellung und die Bereitschaft, die Lösung auf seine Anforderungen zuzuschneiden. Er hatte zuvor andere Optionen wegen mangelnder Produktreife verworfen.
Weitere Assets in „Komponenten & Geräte“
Filter
Filterüberwachung mit IoT misst den Differenzdruck über dem Filter und zeigt, wie stark er verschmutzt ist. Betreiber wechseln Filter dann, wenn es nötig ist, vermeiden verstopfte Filter und Stillstände und sparen Energie und Material.
Beleuchtung
Lichtmanagement mit IoT steuert die Beleuchtung in Büros, Hallen, Filialen und an Werbeanlagen nach Anwesenheit, Helligkeit und Zeitplan und überwacht jede Leuchte aus der Ferne. Betreiber senken den Stromverbrauch und erfahren sofort von Ausfällen.
Energiekette
Eine Energiekette mit IoT-Sensorik meldet laufend, wie es um die Leitungsführung beweglicher Anlagen steht. Betreiber erfahren von Überlast, Blockaden oder Kettenbrüchen, bevor die Maschine steht, und planen den Kettentausch nach tatsächlicher Nutzung.
Stromzähler
Zählerfernauslesung bei Stromzählern heißt: Zählerstände laufen per Funk, Mobilfunk oder Impulsadapter in eine Plattform, ohne Ablesung vor Ort. Betreiber rechnen genauer ab und sehen, wo im Gebäude oder in der Produktion Energie verbraucht wird.
Elektrowerkzeug
Prozessdatenerfassung an Elektrowerkzeugen bindet Nietgeräte, Schrauber und Akku-Werkzeuge in die vernetzte Fertigung ein. Jeder Arbeitsschritt wird dokumentiert, Fehlversuche fallen auf, und die Daten fließen in Qualitätssicherung und Produktionssteuerung.
Ladesäule
Lademanagement verteilt die verfügbare Leistung am Standort auf alle Ladesäulen und Ladepunkte und überwacht sie aus der Ferne. Betreiber vermeiden Überlastungen des Netzanschlusses, binden Photovoltaik und Speicher ein und rechnen Ladevorgänge automatisch ab.
IIoT Use Case Anwenderkreis
Was in keinem Projekt steht
Was hat das Projekt gekostet? Welcher Sensor hat im Feld nicht gehalten? Wie hat man die Instandhaltung mitgenommen? Solche Fragen besprechen 300+ Anwender aus der Industrie jeden Monat untereinander, offen und ohne Anbieter im Raum.
Häufige Themen in diesen Projekten, bring deine Fragen mit:
- Condition Monitoring
- Digitale Dokumentation
Jeden Monat online
Tech- und Business-Fokus im Wechsel
Nur Anwender
Kein Vertrieb im Raum, Austausch unter NDA
300+ Mitglieder
OT-, IT- und IIoT-Verantwortliche aus der Industrie




