Kettenförderer
Ein Kettenförderer im Kraftwerk transportiert Asche ab und steht unter hoher thermischer und mechanischer Last. IoT-Sensoren erfassen diese Belastung laufend, damit Betreiber den Kettentausch planen, bevor die Förderanlage ausfällt und das Kraftwerk stillsteht.
Kettenförderer auf einen Blick
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Kettenförderer im Kraftwerk: Verschleiß per IoT erfassen
Im Lösungsbeispiel stattet die Deutsche Telekom die Förderanlagen mit IIoT-Geräten aus. Ihre Sensoren messen mechanische und thermische Belastung sowie die Fördergeschwindigkeit. Eingebaute SIM-Karten übertragen die Daten verschlüsselt per GSM in das Cloud-of-Things-Backend der Telekom. Im RUD Cockpit sieht der Kunde alle Anlagendaten und kann Alarme hinterlegen. Widgets erstellen Langzeitanalysen und Statusberichte zu Betriebszeit, aktueller und durchschnittlicher Belastung und Kettenverschleiß, auf Basis des Ingenieurwissens von RUD.
Anwender ist die RUD Ketten Rieger & Dietz GmbH & Co. KG, Spezialist für Förder- und Antriebstechnik. Ihre Kettensysteme übernehmen in Kohlekraftwerken die Entaschung. Früher zeigte nur ein Ampelsystem an der Anlage den Zustand an, und die regelmäßige Wartung kam oft zu spät. Dann mussten Umlenkrollen, Rundstahlketten und Kettenschlösser kurzfristig ersetzt werden. Gemeinsam mit der Telekom entstand in drei Monaten ein Prototyp und nach sechs weiteren Monaten eine einsatzfähige Lösung. Seitdem werden die Wartungsintervalle besser gesteuert, RUD bietet Datenanalyse als zusätzliches Geschäftsmodell an, und Anlagen in Brasilien sind bereits angeschlossen.
Häufige Fragen zu Kettenförderern
Warum ist der Kettenförderer bei der Entaschung so kritisch?
Fällt der Kettenförderer bei der Entaschung aus, steht das Kraftwerk still. Die Förderanlage trägt das Gewicht der Asche, Hitze und Dauerbetrieb, und diese Belastungen sind nicht gleichmäßig. Deshalb schwankt die Laufzeit der Kette. Bei RUD war der richtige Zeitpunkt für einen vorsorglichen Kettentausch früher nur schwer abzuschätzen, ungeplante Stillstände waren für die Kraftwerksbetreiber teuer.
Welche Daten liefert die Überwachung eines Kettenförderers?
Die Überwachung liefert Messwerte zur mechanischen und thermischen Belastung und zur Fördergeschwindigkeit. Im Beispiel von RUD und der Deutschen Telekom gehen die Daten per GSM in die Cloud of Things und erscheinen im RUD Cockpit. Widgets werten sie zu Betriebszeit, aktueller und durchschnittlicher Belastung und Kettenverschleiß aus. Alarme weisen in Echtzeit auf auffällige Verhaltensmuster hin.
Wie lässt sich der Kettenverschleiß einer Förderanlage verfolgen?
Der Kettenverschleiß lässt sich aus laufend gemessenen Belastungsdaten berechnen, statt ihn nur bei der Wartung zu prüfen. RUD hat dafür sein Ingenieurwissen in Widgets der Telekom-Plattform übertragen. Sie erstellen Langzeitanalysen und Statusberichte, die den Verschleiß und die Kettenlaufzeit berechenbarer machen. Vorher zeigte nur eine Ampel an der Anlage den Zustand, oft leuchtete das rote Licht schon.
Wie aufwendig ist die Nachrüstung einer Kettenförderanlage?
Bei RUD dauerte es vom Start bis zum Prototyp drei Monate, nach sechs weiteren Monaten war die Lösung einsatzfähig. Die Telekom stattete die Förderanlagen mit IIoT-Geräten aus, deren Sensoren die Daten über eingebaute SIM-Karten per GSM senden. Weil die Daten in der Cloud liegen, kann RUD Anlagen auch international anbinden. Anlagen in Brasilien sind bereits angeschlossen.
Weitere Assets in „Förder- und Handhabungstechnik“
Fahrerloses Transportfahrzeug (FTF/AGV)
Fahrerlose Transportsysteme bringen Material automatisch vom Lager an die Linie, wenn eine zentrale Leitsteuerung die fahrerlosen Transportfahrzeuge (FTF) koordiniert. Mit IoT lösen Sensoren die Transportaufträge aus, und Fahrzeuge verschiedener Hersteller laufen in einem System.
Kran
Vorausschauende Kranwartung mit IoT überwacht vor allem die Energiekette, die Strom- und Datenleitungen zur Laufkatze führt. Sensoren melden Überlast oder Bruch, bevor der Kran stillsteht, und geben Wartungs- und Austauschempfehlungen.
Industrieroboter
Vorausschauende Roboterwartung mit IoT bündelt die Zustands- und Performancedaten von Industrierobotern in einer Plattform. Betreiber erkennen Störungen und Verschleiß, bevor ein Roboter stillsteht, und Hersteller stellen Wartungsfälle aus der Ferne fest.
Förderband
An der Förderbandanlage erfassen IoT-Sensoren Schwingung, Temperatur und den Zustand von Band und Bandreinigern. Betreiber erkennen Schäden wie ein eingerissenes Band früh, planen Wartung nach Bedarf und vermeiden teure Stillstände ganzer Linien.
Gabelstapler
Ein Staplerleitsystem mit IoT weiß, wo jeder Gabelstapler steht, welche Palette er trägt und wohin sie gehört. RFID, UWB und Kameras ersetzen das manuelle Scannen und dokumentieren Einlagerung, Auslagerung und Verladung automatisch.
Hochregallager
Im Hochregallager verbindet IoT Lagerplätze, Gabelstapler und Lagerverwaltung über Echtzeitdaten. Mitarbeitende sehen auf großen Monitoren, welche Aufträge anstehen, und Paletten werden ohne manuelles Scannen ein- und ausgelagert.
IIoT Use Case Anwenderkreis
Was in keinem Projekt steht
Was hat das Projekt gekostet? Welcher Sensor hat im Feld nicht gehalten? Wie hat man die Instandhaltung mitgenommen? Solche Fragen besprechen 300+ Anwender aus der Industrie jeden Monat untereinander, offen und ohne Anbieter im Raum.
Häufige Themen in diesen Projekten, bring deine Fragen mit:
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