Brunnen
Die Fernüberwachung per IoT überträgt den Wasserstand eines Brunnens laufend an eine Plattform, auch von abgelegenen Standorten ohne Netzwerk. Betreiber erkennen kritische Wasserstände rechtzeitig, sichern ihre Versorgung und sparen sich Kontrollfahrten.
Brunnen auf einen Blick
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Brunnen-Fernüberwachung: Wasserstand jederzeit im Blick
Am Kögelhof misst ein kontinuierlicher Füllstandsensor LR3020 von ifm mit Sondenstab und Einkoppelplatte den Wasserstand im Brunnentank. Der io-key überträgt die Werte per Mobilfunk direkt in die Software moneo, unabhängig von bestehender IT. Strom liefern ein kleines Photovoltaik-Modul und ein Akku. In moneo zeigen Dashboards Füllstand und verfügbares Volumen und melden das Unterschreiten eines Grenzwerts. In Oberzent laufen Pegel, Durchflüsse und Drücke über ein LoRaWAN-Netz und Gateways von WAGO in das IIoT-Ökosystem Netilion von Endress+Hauser.
Die Beispiele stammen aus Agrarwirtschaft sowie Energie und Umwelt. Betriebsleiter Hermann Müller versorgt Hof und Biogasanlage des Kögelhofs in Mochenwangen aus einer Quelle wenige hundert Meter entfernt. Bei kritischen Ständen kommt eine Benachrichtigung, damit er Wasser spart oder auf die Gemeindeversorgung umstellt. In Oberzent im Odenwald betreuen Wassermeister Thomas Pirk und drei Kollegen sieben Quellen, zwei Tiefbrunnen und 18 Hochbehälter. Statt die Messstellen einzeln abzufahren, sehen sie die Daten von 19 Stationen nun in Dashboards und in behördlich vorgegebenen Berichtsformaten.
Häufige Fragen zur Fernüberwachung von Brunnen
Wie misst ein Betreiber den Wasserstand eines Brunnens für die eigene Wasserversorgung?
Ein kontinuierlicher Füllstandsensor misst den Wasserstand im Brunnen und gibt ihn laufend an eine Software weiter. Am Kögelhof ist das der Sensor LR3020 von ifm, ergänzt um die Einkoppelplatte E43380 und einen zwei Meter langen Sondenstab E43353. In moneo wird daraus auch das verfügbare Wasservolumen berechnet, und zwar nur dann, wenn sich der Füllstand ändert. Die Werte sind von überall abrufbar.
Wie sichert IoT den Brunnen eines Hofs mit Biogasanlage ab?
IoT meldet den Wasserstand des Brunnens laufend und warnt, bevor er kritisch wird. Am Kögelhof in Mochenwangen hängen Landwirtschaft, Biogasanlage und Hof an einer Quelle wenige hundert Meter entfernt. Der io-key von ifm überträgt die Werte per Mobilfunk in moneo, Strom liefern ein Photovoltaik-Modul und ein Akku. Bei kritischen Ständen kann der Betriebsleiter Wasser sparen oder auf die Versorgung der Gemeinde umstellen.
Wie gelingt die Überwachung weit verteilter Brunnen ohne Mobilfunkempfang?
Über ein LoRaWAN-Netz, das weite Strecken mit wenig Energie überbrückt. In Oberzent hat der Energieversorger Entega ein solches Netz aufgebaut, weil an den meisten Anlagen kein Mobilfunkempfang besteht. Endress+Hauser integrierte die 19 Stationen in Netilion, Gateways von WAGO verarbeiten die Signale unterschiedlicher Messgeräte. Statusmeldungen der Geräte zeigen zudem, welche Messstellen gewartet werden müssen.
Wie dokumentiert ein Wasserversorger die Entnahmen aus seinen Brunnen?
IoT erfasst Pegel und Entnahmen automatisch und stellt sie in den Formaten bereit, die Behörden verlangen. In Oberzent müssen Wasserentnahmen protokolliert und dem Regierungspräsidium übermittelt werden. Früher fuhren vier Wassermeister die Standorte ab und trugen die Werte von Durchfluss-, Füllstand- und Druckmessgeräten händisch in Listen ein. Heute erstellt Netilion Protokolle und Nachweise und meldet Auffälligkeiten per Alarm.
Weitere Assets in „Behälter, Silos und Tanks“
Transportbehälter
Transportüberwachung mit IoT meldet, wo ein Transportbehälter gerade ist und ob ihn jemand unbefugt öffnet. Bei wertvoller oder empfindlicher Ware schlägt das System sofort Alarm, statt dass ein Diebstahl erst beim Empfänger auffällt.
Ladungsträger
Ein RTLS ortet Ladungsträger wie Gitterboxen, Paletten und Behälter in Halle und Werk in Echtzeit. Unternehmen sparen Suchzeiten, ersetzen Begleitpapiere und manuelles Scannen und lösen Buchungen und Transporte automatisch aus.
Palette
Palettenmanagement mit IoT zeigt, wo jede Palette steht, was darauf liegt und wie viel noch da ist. Sensoren, RFID und Funk ersetzen Suchfahrten, manuelles Scannen und Inventurzählungen mit dem Stapler.
Prozessbehälter
Prozessüberwachung mit IoT erfasst laufend Füllstand, Temperatur, Feuchte und weitere Parameter im Prozessbehälter. Betreiber wissen ohne Kontrollgänge, wann nachgefüllt oder geleert werden muss und ob der Inhalt noch verwendbar ist.
Container
Containerortung mit IoT zeigt, wo sich ein Container gerade befindet und in welchem Zustand er ist, ob Luftfrachtcontainer, Container im Baustellen-Fuhrpark oder weltweit verschickter Behälter. Unternehmen sparen Suchaufwand und planen Lagerplätze und Einsätze genauer.
Kraftstofftank
Die Fernüberwachung per IoT meldet den Füllstand am Dieseltank eines Werks, an Treibstoffreserven für den Notfall oder am Kraftstofftank eines Baustellentrockners laufend an eine Plattform. Betreiber planen Nachfüllungen nach realen Werten und erkennen Diebstahl oder Leckagen früh.
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Was in keinem Projekt steht
Was hat das Projekt gekostet? Welcher Sensor hat im Feld nicht gehalten? Wie hat man die Instandhaltung mitgenommen? Solche Fragen besprechen 300+ Anwender aus der Industrie jeden Monat untereinander, offen und ohne Anbieter im Raum.
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