Schweißanlage
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Schweißanlage

An einer Schweißanlage erfassen vernetzte Sensoren Temperatur, Spannung, Strom und Leistung an Steckverbindungen und Kabeln. Instandhalter finden Fehler schneller, auch an schwer zugänglichen Stellen, und Betreiber sehen, wie Schweißgeräte tatsächlich genutzt werden.

Schweißanlage auf einen Blick

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Schweißanlage vernetzen: Fehler finden, Nutzung transparent machen

Die SmartMod-Steckverbinder von IMS Connector Systems sehen aus wie 4-polige M12-Rundstecker, enthalten aber Sensoren für Temperatur, Spannung, Strom und Leistung. Ein integrierter Chip überträgt die Messwerte per Bluetooth Low Energy an Smartphone oder Tablet oder an Gateways, die sie über ProfiNet, Modbus oder Ethernet in die bestehende Steuerung einbinden. Per Mobilfunk gehen die Daten zusätzlich in die IMS-Cloud. Die Stecker sind retrofitfähig, eine neue Verkabelung ist nicht nötig. Für die vorausschauende Wartung lernt der digitale Wartungsassistent von AI-Omatic per Machine Learning den Normalbetrieb und erkennt Abweichungen.

Die Beispiele stammen aus Maschinenbau sowie Öl- und Gasanlagenbau. Eine typische Anlage für das Coil-Schweißen erstreckt sich über 120 Meter, mit vielen Gehäusen voller elektrischer Bauteile. Die vernetzten Steckverbinder zeigen dort, ob eine Störung an der Steckverbindung selbst oder am Kabelstrang liegt. Ein Industrie-Technologieunternehmen aus dem Nahen Osten hat beim Bau von Offshore-Öl- und Gasanlagen auf der Plattform Cumulocity 44 Gesundheits- und Sicherheitsanwendungen eingeführt. Einer der ausgearbeiteten Anwendungsfälle erfasst per Sensor die tatsächliche Nutzung von Schweißgeräten und ordnet sie bestimmten Teams zu.

Häufige Fragen zur vernetzten Schweißanlage

Welche Daten liefert die Überwachung einer Schweißanlage?

Die Überwachung einer Schweißanlage liefert in den Lösungsbeispielen Zustandsdaten der Elektrik und Nutzungsdaten der Geräte. Die SmartMod-Steckverbinder von IMS Connector Systems messen Temperatur, Spannung, Strom und Leistung direkt an der Verbindung und erkennen Kabelknicke, Beschädigungen oder eine fehlende Spannungsversorgung. Beim Bau von Offshore-Öl- und Gasanlagen erfassen Sensoren zudem die tatsächliche Nutzung von Schweißgeräten und ordnen sie Teams zu.

Wie findet man Fehler in einer langen Schweißlinie schneller?

Vernetzte Steckverbinder zeigen, ob eine Störung an der Steckverbindung selbst oder am Kabelstrang zwischen zwei Endpunkten liegt. Eine typische Anlage für das Coil-Schweißen erstreckt sich über 120 Meter, mit vielen Gehäusen voller elektrischer Bauteile, eine manuelle Fehlersuche ist dort sehr aufwändig. Die SmartMod-Stecker sind retrofitfähig und brauchen keine neue Verkabelung. Gebrochene Kabel oder abgerissene Verbinder fallen sofort auf, Wartungstechniker schließen die Diagnose schneller ab.

Wie lässt sich eine Schweißanlage vor ungeplanten Stillständen schützen?

Eine Schweißanlage lässt sich mit vorausschauender Wartung absichern, die Störungen erkennt, bevor sie zum Stillstand führen. IMS Connector Systems kombiniert dafür seine smarten Steckverbinder mit dem digitalen Wartungsassistenten von AI-Omatic, der Maschinen automatisch und unbeaufsichtigt überwacht. Per Machine Learning erfasst das System den Normalbetrieb und erkennt an minimalen Abweichungen, wann sich eine Störung anbahnt. Laut Anbieter ist vorab nur ein kurzer Datenabgleich nötig.

Wie lässt sich die Nutzung von Schweißgeräten auswerten?

Die Nutzung von Schweißgeräten lässt sich mit Sensoren erfassen, die aufzeichnen, wann und von wem jedes Gerät tatsächlich genutzt wird. Ein Industrie-Technologieunternehmen aus dem Nahen Osten hat einen solchen Anwendungsfall auf der Plattform Cumulocity ausgearbeitet: Die Daten werden bestimmten Teams zugeordnet, Kunden erhalten einen Überblick über die Nutzungsmuster. Erwartet wird, dass sich Verteilung und Zuweisung der Maschinen damit verbessern und weniger verschwendet wird.

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