Regenüberlaufbecken
Regenüberlaufbecken und die zugehörigen Pumpstationen lassen sich mit IoT rund um die Uhr aus der Ferne überwachen. Betreiber sehen Füllstand, Druck und Auslastung in Echtzeit und halten den Betrieb auch bei Starkregen störungsfrei.
Regenüberlaufbecken auf einen Blick
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Verifizierte Projekte mit Regenüberlaufbecken
Regenüberlaufbecken: Füllstand und Pumpen aus der Ferne im Blick
Im Lösungsbeispiel ersetzt das Advanced IIoT Gateway DA50A der Edge-Automation-Plattform FlexEdge von Red Lion ein abgekündigtes 3G-Modem. Die Software Crimson 3.2 konvertiert herstellerunabhängig bis zu 300 Industrieprotokolle und bindet so die vorhandenen S7-Steuerungen und das WinCC-SCADA-System per OPC UA an. Messwerte wie Füllstand und Druck werden abgefragt, digitalisiert und visualisiert. Die Verbindung läuft per 4G über OpenVPN, austauschbare Funkmodule erlauben später den Wechsel auf 5G im laufenden Betrieb. Für die Fernwirktechnik nutzen die Gateways DNP3, das Daten zyklisch oder nur bei relevanten Änderungen sendet. Die Geräte sind ATEX- und IECEx-zertifiziert.
Anwender sind die Entwässerungsbetriebe Würzburg (EBW), die das Abwasser für Würzburg und 16 Umlandgemeinden sammeln, reinigen und ableiten. Ihre Zentrale überwacht Kapazitätsauslastung und Energiebedarf von 70 Regenwasser-Pumpstationen. Mit der Abkündigung von 3G musste der Fernzugriff auf alle Außenstationen modernisiert werden, ohne Steuerungen und SCADA sofort zu tauschen. FleX Automation aus Gaukönigshofen setzte das Projekt unter Zeitdruck um. Ergebnis ist eine Kommunikationslösung für 4G und 5G, die auch einen späteren Wechsel von SPS und SCADA mitträgt.
Häufige Fragen zum Regenüberlaufbecken
Welche Werte werden bei der Überwachung von Regenüberlaufbecken erfasst?
Erfasst werden vor allem Füllstand und Druck an den Becken sowie Auslastung und Energiebedarf der Pumpstationen. Bei den Entwässerungsbetrieben Würzburg laufen diese Betriebsdaten aus 70 Außenstationen rund um die Uhr in der Zentrale zusammen. Die Gateways von Red Lion fragen die Werte von den vorhandenen Steuerungen ab, digitalisieren sie und übergeben sie per OPC UA an das SCADA-System.
Wie werden Regen- und Rückhaltebecken nach dem 3G-Aus angebunden?
Nach dem 3G-Aus werden die Becken über moderne Mobilfunk-Gateways mit 4G angebunden, idealerweise mit Option auf 5G. In Würzburg ersetzte FleX Automation die alten 3G-Modems durch FlexEdge-Gateways von Red Lion. Austauschbare Funkmodule erlauben den späteren Wechsel auf 5G im laufenden Betrieb vor Ort. Der Fernzugriff ist per OpenVPN abgesichert, die vorhandenen Steuerungen blieben in Betrieb.
Muss man für die Fernüberwachung eines Entlastungsbauwerks Steuerung und SCADA tauschen?
Nein, Steuerung und SCADA können bleiben. In Würzburg arbeiten die bestehenden S7- und ABB-Steuerungen und das WinCC-SCADA-System weiter. Die Software Crimson auf den Red-Lion-Gateways übersetzt zwischen den Protokollen und spricht mit dem SCADA-System per OPC UA. Werden Steuerungen und SCADA später ersetzt, baut Crimson die Datenkommunikation neu auf, ohne dass zusätzliche Werkzeuge nötig sind.
Wie lassen sich Datenmengen bei der Fernüberwachung von Becken gering halten?
Datenmengen bleiben gering, wenn die Außenstationen nur bei relevanten Änderungen senden. Die FlexEdge-Gateways in Würzburg nutzen dafür das Fernwirkprotokoll DNP3, das Informationen zyklisch oder ereignisgesteuert überträgt und Funktionen zur Datenreduzierung bietet. Das senkt die Betriebskosten der Mobilfunkverbindung, während Füllstand und Druck trotzdem in Echtzeit bei der Zentrale ankommen.
Weitere Assets in „Behälter, Silos und Tanks“
Transportbehälter
Transportüberwachung mit IoT meldet, wo ein Transportbehälter gerade ist und ob ihn jemand unbefugt öffnet. Bei wertvoller oder empfindlicher Ware schlägt das System sofort Alarm, statt dass ein Diebstahl erst beim Empfänger auffällt.
Ladungsträger
Ein RTLS ortet Ladungsträger wie Gitterboxen, Paletten und Behälter in Halle und Werk in Echtzeit. Unternehmen sparen Suchzeiten, ersetzen Begleitpapiere und manuelles Scannen und lösen Buchungen und Transporte automatisch aus.
Palette
Palettenmanagement mit IoT zeigt, wo jede Palette steht, was darauf liegt und wie viel noch da ist. Sensoren, RFID und Funk ersetzen Suchfahrten, manuelles Scannen und Inventurzählungen mit dem Stapler.
Prozessbehälter
Prozessüberwachung mit IoT erfasst laufend Füllstand, Temperatur, Feuchte und weitere Parameter im Prozessbehälter. Betreiber wissen ohne Kontrollgänge, wann nachgefüllt oder geleert werden muss und ob der Inhalt noch verwendbar ist.
Container
Containerortung mit IoT zeigt, wo sich ein Container gerade befindet und in welchem Zustand er ist, ob Luftfrachtcontainer, Container im Baustellen-Fuhrpark oder weltweit verschickter Behälter. Unternehmen sparen Suchaufwand und planen Lagerplätze und Einsätze genauer.
Kraftstofftank
Die Fernüberwachung per IoT meldet den Füllstand am Dieseltank eines Werks, an Treibstoffreserven für den Notfall oder am Kraftstofftank eines Baustellentrockners laufend an eine Plattform. Betreiber planen Nachfüllungen nach realen Werten und erkennen Diebstahl oder Leckagen früh.
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Was in keinem Projekt steht
Was hat das Projekt gekostet? Welcher Sensor hat im Feld nicht gehalten? Wie hat man die Instandhaltung mitgenommen? Solche Fragen besprechen 300+ Anwender aus der Industrie jeden Monat untereinander, offen und ohne Anbieter im Raum.
Häufige Themen in diesen Projekten, bring deine Fragen mit:
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