Produktionsmaterial
Stück- oder Schüttgut

Produktionsmaterial

Die Materialbereitstellung zwischen Lager und Produktion wird mit IoT sichtbar: Funk-Tags und Sensoren zeigen in Echtzeit, wo Produktionsmaterial liegt und wie viel davon am Bereitstellungsort ist. Suchzeiten und Fehlbuchungen sinken, die eng getaktete Fertigung bleibt versorgt.

Produktionsmaterial auf einen Blick

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Materialbereitstellung in Echtzeit: wissen, wo Produktionsmaterial ist

SICK lokalisiert Material mit dem System LOCU über Ultrawideband: Jedes Objekt mit LOCU-Tag wird von Empfangsantennen erkannt und auf weniger als einen Meter genau geortet, mit bis zu 1.000 Aktualisierungen pro Sekunde. Der offene Standard omlox erlaubt Geräte verschiedener Hersteller und die Kombination mit RFID, 5G oder GPS. Die Plattform Asset Analytics zeigt Bewegungsprofile sowie Transport- und Liegezeiten, die Track-and-Trace-Option für das SAP Logistics Business Network löst Wareneingang und Warenausgang automatisch aus. Bei Bosch Connected Industry erfasst die Stock Management Applikation des Nexeed Industrial Application System jede Materialbewegung im Supermarkt per RFID, Barcode oder Sensor, Put-to-Light-Signale zeigen den Lagerplatz.

Im Maschinen- und Anlagenbau hat SICK die eigene Lösung SmaRTLog zwischen getrennten Lager- und Produktionsstandorten eingeführt. Die Durchlaufzeit sank um 20 Prozent, die Suche nach fehlendem Material dauert statt 45 nur noch 15 Minuten, und die Gesamtanlageneffektivität stieg um zehn bis 20 Prozent. Mit der Lösung von Bosch Connected Industry sind Position und Menge der Produktionsmaterialien jederzeit bekannt, digitales Relabeln verringert den Such- und Buchungsaufwand. In Podcastfolge #73 erklärt Roland Avar von SICK die Business Cases der Echtzeit-Lokalisierung.

Podcastfolgen mit Produktionsmaterial

Häufige Fragen zur Materialbereitstellung mit IoT

Wie hilft Fehlteilmanagement, lange Materialsuchen zu vermeiden?

Lange Suchen nach Fehlteilen lassen sich vermeiden, wenn jede Materialbewegung automatisch erfasst und auswertbar ist. SICK kombiniert dafür die Ortung von Material mit der Plattform Asset Analytics, die Bewegungsprofile sowie Transport- und Liegezeiten darstellt. Eine Ereignisverwaltung automatisiert Buchungen im Warenwirtschaftssystem. Im eigenen Einsatz senkte SICK so die Suchzeit für fehlendes Material von 45 auf 15 Minuten und die Durchlaufzeit um 20 Prozent.

Wie wird die Produktionsversorgung zwischen Standorten transparent?

Transparent wird die Produktionsversorgung, wenn Position und Status jedes Transports automatisch gemeldet werden. Bei SICK liegen Produktionsstätten an anderen Standorten als das Lager, und Mitarbeiter mussten früher vor Ort nachsehen. Heute senden die Wagen beim Durchfahren definierter Lagerzonen Ereignisse an das SAP Logistics Business Network. Wird ein Wagen auf den Lkw geladen oder kommt er in der Produktion an, bucht das System Warenausgang und Wareneingang automatisch.

Wie genau lässt sich Produktionsmaterial in der Halle orten?

Mit dem System LOCU von SICK lässt sich Produktionsmaterial auf weniger als einen Meter genau orten, mit bis zu 1.000 Aktualisierungen pro Sekunde. Jedes Objekt trägt dafür einen LOCU-Tag, den Empfangsantennen erkennen und eindeutig identifizieren. So bleiben auch Teile im Blick, die auf Flurförderzeugen eine feste Montagelinie oder ein Förderband verlassen. Asset Analytics stellt daraus Bewegungsprofile sowie Transport- und Liegezeiten dar und verkürzt die Materialsuche.

Wie verhindert eine digitale Materialversorgung Fehlbuchungen im Supermarkt?

Eine digitale Materialversorgung bucht jede Bewegung automatisch und zeigt per Lichtsignal, in welche Bahn neues Material gehört. In der Stock Management Applikation von Bosch Connected Industry werden alle Materialbewegungen im Supermarkt per RFID, Barcode oder Sensor erfasst, Put-to-Light-Signale weisen auf Fehler hin. Visual Tags zeigen in Echtzeit, welche Materialnummer auf welcher Bahn liegt. Das senkt Fehlerquote und Suchaufwand.

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