Laserschneidmaschine
Eine vernetzte Laserschneidanlage liefert fortlaufend Daten über IIoT. Damit lässt sich die Laserschneidmaschine pro gefertigtem Teil abrechnen statt kaufen, und Wartungen richten sich nach dem tatsächlichen Zustand der Komponenten.
Laserschneidmaschine auf einen Blick
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Technologien
Verifizierte Projekte mit Laserschneidmaschine




Mit Pay-per-Part auf dem Wachstumspfad






Hohe Nachfrage erfordert zusätzliche Fertigungskapazitäten






Zustandsorientierte Instandhaltung als Retrofit
Laserschneidanlage vernetzt: zahlen pro Teil, warten nach Zustand
Basis der Pay-per-Part-Lösung von TRUMPF und Munich Re ist die TruLaser Center 7030, eine vernetzte, vollautomatisierte Maschine für den gesamten Schneidprozess von der Zeichnung bis zum sortierten Teil, inklusive Be- und Entladung. Eine IIoT-Komponente erfasst fortlaufend Daten; TRUMPF unterstützt aus der Ferne, Techniker kontrollieren den Maschinenstatus und planen Wartungen im Voraus. Relayr, eine Tochter von Munich Re, ergänzt datenbasierte Produktionsgarantien: Bei ungeplanten Ausfallzeiten werden die Nutzer entschädigt. Für 2D-Laserschneidemaschinen von Trumpf hat Codestryke eine Retrofit-Lösung mit der iCOMOX Sensorbox von Arrow entwickelt. Sie misst Vibration, Magnetfeld, Akustik und Temperatur; ein Edge-Device filtert die Daten und sendet sie per NB-IoT, Power over Ethernet oder SmartMesh IP in die Cloud.
Die Beispiele stammen aus Blechbearbeitung, Automobil sowie Metall und Elektronik. Die Riguzzi-Gruppe mit der Gysi AG modernisiert ihren Maschinenpark per Pay-per-Part ohne Kreditaufnahme und kennt die Kosten jedes Teils vor der Produktion. Ein Produktfertiger aus der Blechbearbeitung baut so zusätzliche Kapazität im eigenen Haus auf, statt das Laserschneiden auszulagern. Ein Anwender der Codestryke-Lösung erkennt bei der Fehlersuche Lagerschäden sofort, samt dem betroffenen Lager, und berechnet aus denselben Daten die Gesamtanlageneffektivität. In Podcastfolge #4 erklärt Josef Brunner von Relayr, wie Versicherungs- und Risikotransfermodelle das Risiko von IIoT-Projekten senken.
Podcastfolgen mit Laserschneidmaschine
Häufige Fragen zur vernetzten Laserschneidanlage
Wie funktioniert Pay per Part beim Laserschneiden?
Bei Pay per Part bezahlt der Betreiber nur die gefertigten Teile, und der Preis steht vor der Produktion fest. TRUMPF und Munich Re bieten dafür Pay-per-Part mit der vernetzten TruLaser Center 7030 an. Bevor ein Auftrag gefertigt wird, sieht der Produzent die genauen Kosten und entscheidet, welche Aufträge er annimmt. Die Riguzzi-Gruppe und die Gysi AG modernisieren so ihren Maschinenpark ohne Kreditaufnahme.
Wie funktioniert der Retrofit einer bestehenden Laserschneidmaschine?
Beim Retrofit wird eine bestehende Laserschneidmaschine mit einer Sensorbox nachgerüstet, ohne SPS und Gateways neu zu verdrahten. Codestryke setzt dafür die iCOMOX Sensorbox von Arrow ein, die innen oder außen an der Maschine befestigt wird. Sie misst Vibration, Magnetfeld, Akustik und Temperatur. Ein Edge-Device filtert und komprimiert die Daten und leitet nur Messwertänderungen an die IoT-Plattform in der Cloud weiter.
Woran erkennt man Verschleiß am Laserschneidkopf?
Verschleiß am Laserschneidkopf und an anderen Komponenten zeigt sich in Sensordaten zu Vibration, Magnetfeld, Akustik und Temperatur. Im Drei-Schicht-Betrieb werden Düsen beschädigt, die Linse kann ihre Fokussierung verlieren und die Mechanik des beweglichen Schneidkopfes ausleiern. Die Lösung von Codestryke mit der iCOMOX Sensorbox von Arrow erkennt anhand dieser Daten defekte Bauteile. Eine Analytics-Anwendung in der Cloud ermittelt jederzeit den Zustand der Komponenten.
Wie plant man die Wartung einer Laserschneidanlage nach ihrem Zustand?
Die Wartung einer Laserschneidanlage lässt sich nach Zustand planen, wenn Sensoren den Verschleiß der Komponenten laufend erfassen: Dann gibt es weder unnötige Wartungen noch überraschende Ausfälle. Im Drei-Schicht-Betrieb verschleißen Düsen, Linse und Schneidkopfmechanik ungleichmäßig, feste Intervalle waren daher ineffizient. Die Lösung von Codestryke ermittelt per Analytics-Anwendung in der Cloud jederzeit den Zustand der Komponenten und erkennt Lagerschäden sofort.
Weitere Assets in „Maschinen und Anlagen“
Pumpe
Pumpenüberwachung mit IoT erfasst Schwingung, Temperatur, Druck und Energieverbrauch laufender Pumpen. Betreiber erkennen Schäden und Störungen, bevor die Pumpe ausfällt, und warten nach Zustand statt nach festen Intervallen.
Elektromotor
Motorüberwachung mit IoT misst laufend Schwingung, Temperatur und Stromaufnahme von Elektromotoren. Betreiber erkennen Unwucht, Lagerschäden oder Fehler in der Wicklung früh und tauschen Motoren nach Zustand statt erst nach dem Ausfall.
Kompressor
Die Wartung von Kompressoren richtet sich mit IoT nach dem tatsächlichen Zustand: Sensoren erfassen Stromaufnahme, Druck, Temperatur und Laufzeiten. Betreiber erkennen schleichende Schäden und ungenutzte Laufzeiten früh und senken Energie- und Servicekosten.
Verpackungsmaschine
OEE-Software erfasst an Verpackungsmaschinen Laufzeiten, Stillstände, Geschwindigkeit und Ausschuss automatisch aus den Maschinensignalen. Betreiber sehen, wo ihre Linien Leistung verlieren, und Maschinenbauer bauen auf denselben Daten Fernzugriff und digitale Services auf.
Kälteanlage
Die Wartung einer Kälteanlage wird mit IoT planbar: Temperaturen, Drücke im Kältekreislauf, Verdichterstatus und Energieverbrauch laufen in Echtzeit in eine Plattform. Betreiber und Servicepartner erkennen Störungen früh, vermeiden unnötige Einsätze vor Ort und senken Mehrverbräuche.
Klimaanlage
Klimaanlagen in Gewerbegebäuden, Filialen und Rechenzentren lassen sich mit IoT aus der Ferne überwachen. Betreiber sehen Energieverbrauch, Temperaturen und Störungen zentral, erkennen defekte Verdichter oder fehlendes Kältemittel früh und planen Serviceeinsätze gezielt.
IIoT Use Case Anwenderkreis
Was in keinem Projekt steht
Was hat das Projekt gekostet? Welcher Sensor hat im Feld nicht gehalten? Wie hat man die Instandhaltung mitgenommen? Solche Fragen besprechen 300+ Anwender aus der Industrie jeden Monat untereinander, offen und ohne Anbieter im Raum.
Häufige Themen in diesen Projekten, bring deine Fragen mit:
- Condition Monitoring
- Korrektive Instandhaltung
- Predictive Maintenance
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