Industrieofen
Ein Industrieofen lässt sich mit IoT laufend überwachen: Temperaturen, Füllstände, Energieverbrauch und der Zustand der Antriebe laufen in eine Plattform. Betreiber und Ofenbauer erkennen Probleme früher, sparen Energie und verlängern die Lebensdauer der Anlage.
Industrieofen auf einen Blick
Am häufigsten in den Projekten auf dieser Seite
Use Cases
Technologien
Verifizierte Projekte mit Industrieofen





IoT-Energiemonitoring: Transparente Verbrauchsdaten für messbare Einsparungen




Energiedaten im Werk live auswerten – Sichtbarkeit schaffen ohne Coding






Smart-Factory-Lösung schafft Effizienz und Qualitätssteigerung im Produktionsprozess



Maximale Verfügbarkeit der Antriebssysteme in der Zementherstellung




Mit Maschinendaten den Schmelzprozess in der Gießerei optimieren






Mit einer SIM-Karte für Anlagen zu neuen Umsätzen und Geschäftsmodellen
Industrieofen überwachen: Temperatur, Füllstand und Energie per IoT
In den Lösungsbeispielen sammelt ein industrieller Router mit Edge-Funktion Temperatur, Drehzahl und Laufzeit und sendet sie über eine M2M-SIM-Karte von A1 Digital, die sich stets ins beste Netz einwählt, an eine Plattform auf Basis von Cumulocity. Bei Dosieröfen in Gießereien kommen die Daten teils aus der SPS, teils von nachgerüsteten Sensoren und gelangen über ein IoT-Gateway in die azeti-Cloud. An den Antrieben eines Zementwerks messen Sensoren elektrische Leistung, Temperatur und Vibration, die Plattform SIDRIVE IQ von Siemens wertet sie aus und meldet ungewöhnliche Werte per Alarm. Für den Energieverbrauch führen Plattformen wie autinityE3 von Schaeffler oder Itanta Analytics die Zählerdaten von Öfen und anderen Großverbrauchern zusammen.
Die Beispiele kommen aus Chemie und Rohstoffe, Baugewerbe, Maschinenbau sowie Metall und Elektronik, als Condition Monitoring, Energiemonitoring und Fernanalyse. Der Ofenbauer RAUCH Furnace Technology analysiert mit Routeco und A1 Digital die Temperaturdaten seiner Anlagen beim Kunden aus der Ferne und baut darauf neue Serviceangebote auf. Norican zeigt mit dem Refill-Monitor in Echtzeit die Füllstände aller Dosieröfen. Beim Vergleich baugleicher Paternosteröfen fand autinityE3 die Ursache höherer Verbräuche in der Konstruktion der Ofentür, die daraufhin angepasst wurde.
Podcastfolgen mit Industrieofen
Häufige Fragen zur Überwachung von Industrieöfen
Wie lässt sich ein Industrieofen aus der Ferne überwachen?
Ein Industrieofen lässt sich über einen industriellen Router mit Mobilfunkanbindung aus der Ferne überwachen. Bei RAUCH Furnace Technology sammelt der SiteManager Temperatur, Drehzahl und Laufzeit und sendet sie in festen Intervallen an die IoT-Plattform von A1 Digital. Die M2M-SIM-Karte hält die hohen Temperaturen im Ofenbau aus und wählt sich stets ins beste Netz ein. Hersteller und Kunde sehen die Daten rund um die Uhr im Dashboard.
Wie hilft Energiemonitoring, den Verbrauch von Industrieöfen zu senken?
Energiemonitoring macht sichtbar, welcher Ofen wie viel verbraucht, und deckt Ausreißer zwischen baugleichen Anlagen auf. Mit autinityE3 von Schaeffler Digital Solutions wurden die Verbräuche baugleicher Paternosteröfen im Dashboard gegenübergestellt, die Ursache der Abweichung lag in der Konstruktion der Ofentür. Ein Wälzlagerhersteller in Bangalore überwacht mit Itanta Analytics über 80 Energiezähler, darunter für Öfen, und vergleicht die Verbräuche je Schicht.
Wie hilft IoT bei Dosieröfen in der Gießerei?
IoT zeigt in Echtzeit, wie viel geschmolzenes Metall jeder Dosierofen enthält. Norican hat dafür auf der azeti IoT-Plattform den Refill-Monitor entwickelt, der Daten aus der SPS und von nachgerüsteten Sensoren auswertet. Die Bediener wissen, wann sie welchen Ofen mit genau der benötigten Menge nachfüllen müssen. Trockenlaufen, Überfüllen und Wartezeiten auf die Schmelze werden vermieden, und es entsteht weniger Ausschuss durch Nachfüllen bei zu niedrigem Füllstand.
Wie bleiben die Antriebe am Drehrohrofen eines Zementwerks verfügbar?
Die Antriebe bleiben verfügbar, wenn Motoren und Umrichter laufend überwacht werden und Auffälligkeiten früh einen Alarm auslösen. Bei Rohrdorfer Zement ist der Drehrohrofen Kern der Herstellung, seine Abwärme deckt etwa 30 Prozent des Strombedarfs. Innomotics erfasst an den Antriebssystemen elektrische Leistung, Temperatur und Vibration und überträgt die Daten über ein IoT-Gateway an SIDRIVE IQ. Die Wälzlager werden mit Algorithmen von Schaeffler analysiert.
Weitere Assets in „Maschinen und Anlagen“
Pumpe
Pumpenüberwachung mit IoT erfasst Schwingung, Temperatur, Druck und Energieverbrauch laufender Pumpen. Betreiber erkennen Schäden und Störungen, bevor die Pumpe ausfällt, und warten nach Zustand statt nach festen Intervallen.
Elektromotor
Motorüberwachung mit IoT misst laufend Schwingung, Temperatur und Stromaufnahme von Elektromotoren. Betreiber erkennen Unwucht, Lagerschäden oder Fehler in der Wicklung früh und tauschen Motoren nach Zustand statt erst nach dem Ausfall.
Kompressor
Die Wartung von Kompressoren richtet sich mit IoT nach dem tatsächlichen Zustand: Sensoren erfassen Stromaufnahme, Druck, Temperatur und Laufzeiten. Betreiber erkennen schleichende Schäden und ungenutzte Laufzeiten früh und senken Energie- und Servicekosten.
Verpackungsmaschine
OEE-Software erfasst an Verpackungsmaschinen Laufzeiten, Stillstände, Geschwindigkeit und Ausschuss automatisch aus den Maschinensignalen. Betreiber sehen, wo ihre Linien Leistung verlieren, und Maschinenbauer bauen auf denselben Daten Fernzugriff und digitale Services auf.
Kälteanlage
Die Wartung einer Kälteanlage wird mit IoT planbar: Temperaturen, Drücke im Kältekreislauf, Verdichterstatus und Energieverbrauch laufen in Echtzeit in eine Plattform. Betreiber und Servicepartner erkennen Störungen früh, vermeiden unnötige Einsätze vor Ort und senken Mehrverbräuche.
Klimaanlage
Klimaanlagen in Gewerbegebäuden, Filialen und Rechenzentren lassen sich mit IoT aus der Ferne überwachen. Betreiber sehen Energieverbrauch, Temperaturen und Störungen zentral, erkennen defekte Verdichter oder fehlendes Kältemittel früh und planen Serviceeinsätze gezielt.
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