Flasche
Behälter, Silos und Tanks

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In der Flaschenabfüllung der Industrie erfasst eine vernetzte Bedienoberfläche Füllmenge, Gewicht und Etikett jeder Flasche. So lassen sich Rezepte automatisch einstellen und fehlerhafte Chargen bis zur einzelnen Flasche zurückverfolgen.

Flasche auf einen Blick

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  • Wick-Machinery GmbH

Verifizierte Projekte mit Flasche

Flaschenabfüllung in der Industrie: jede Flasche dokumentiert

Im Lösungsbeispiel steuert ein HMI der Serie CR3000 von Red Lion die Abfüllanlage, programmiert mit der Software Crimson. Angeschlossen sind ein Barcodescanner, eine Kontrollwaage und ein Etikettendrucker. Crimson erfasst die Daten dieser Geräte in Echtzeit, wandelt Industrieprotokolle herstellerunabhängig um und bindet Prozess-, SCADA- und ERP-Systeme an. Für die Cloud, etwa Cumulocity, Azure oder AVEVA, gibt es eine vorkonfigurierte MQTT-Verbindung. Die Daten werden in einer Datenbank protokolliert.

Anwender ist der österreichische Maschinenbauer Wick-Machinery GmbH, der Abfüll- und Füllmaschinen für Kosmetik, Diagnostik, Chemie und Lebensmittel baut. Umgesetzt hat die Lösung der Automatisierungsspezialist Reliste. Der Bediener scannt den Barcode des Auftrags, das HMI lädt das passende Rezept und damit die Füllmenge pro Flasche. Die Waage prüft das Gewicht jeder Flasche, das System greift bei Bedarf regulierend ein und dokumentiert das Ergebnis. Jede Flasche erhält ein Etikett mit eindeutiger ID, die Datenprotokollierung liefert die nötigen Daten für Rückrufaktionen. Außerdem zählt das HMI die abgefüllten Flaschen pro Schicht. Wick-Machinery will die CR3000-Serie künftig in allen Abfüllanlagen einsetzen.

Häufige Fragen zur Flaschenabfüllung

Wie funktioniert die Füllmengenkontrolle bei Flaschen?

Bei der Füllmengenkontrolle wiegt eine Kontrollwaage jede abgefüllte Flasche und meldet das Gewicht an die Steuerung. Im Beispiel von Wick-Machinery kommuniziert die Waage direkt mit dem HMI CR3000 von Red Lion. Weicht das Gewicht ab, greift das System regulierend ein und dokumentiert das Ergebnis automatisch. Die Sollmenge stammt aus dem Rezept, das zum gescannten Auftrag gehört.

Wie lassen sich abgefüllte Flaschen zurückverfolgen?

Jede abgefüllte Flasche erhält ein Etikett mit einer eindeutigen ID, das der Etikettendrucker über das HMI erstellt. Bei Wick-Machinery kann die Qualitätskontrolle fehlerhafte Chargen so bis zu einer einzelnen Flasche zurückverfolgen. Die Datenprotokollierung des CR3000 speichert die zugehörigen Daten und liefert sie im Fall von Rückrufaktionen. Zusätzlich dokumentiert das HMI die Anzahl der abgefüllten Flaschen pro Schicht.

Wie funktioniert die Rezeptverwaltung beim Abfüllen von Flaschen?

Die Abfüllrezepte sind als vorprogrammierte Maschineneinstellungen im HMI hinterlegt und werden per Barcode aufgerufen. Bei Wick-Machinery scannt der Bediener den Auftrag ein, das System lädt automatisch die richtige Flüssigkeitsmenge pro Flasche. So muss niemand Werte von Hand eintragen. Die Software Crimson verbindet dafür Barcodescanner, Waage und Etikettendrucker mit der Bedienoberfläche.

Wie bekommt jede Flasche ihr eigenes Etikett?

Ein Etikettendrucker, der am HMI angeschlossen ist, erstellt für jede abgefüllte Flasche ein individuelles Etikett mit eindeutiger ID. Bei Wick-Machinery steuert das HMI CR3000 von Red Lion den Druck, die Software Crimson bindet Drucker, Barcodescanner und Waage ein. So ist jede Flasche ihrem Auftrag und ihrer Charge zugeordnet. Die Datenprotokollierung speichert die Angaben für spätere Rückfragen der Qualitätskontrolle.

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