Dampf
Funksensoren im Dampfnetz messen, mit welcher Temperatur der Dampf an den Netzknoten ankommt, und prüfen den Zustand der Dampffallen. Betreiber senken so unnötig hohe Einspeisetemperaturen und erkennen Dampfverluste, statt sie erst beim nächsten Rundgang zu finden.
Dampf auf einen Blick
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Dampfnetz-Monitoring mit LoRaWAN®: Verluste erkennen und Erzeugung optimieren
Conneqtive überwacht an einem Chemiestandort Netztemperaturen und Dampffallen per LoRaWAN®. So fallen Leckagen früh auf und das Kraftwerk fährt ohne unnötigen Puffer.






Digitaler Zwilling für Dampfnetze: Brenner automatisiert optimieren
Dampfnetz per Funk überwachen: Temperatur und Dampffallen
In den Lösungsbeispielen rüstet Currenta Conneqtive Temperatursensoren an kritischen Netzknoten und Endpunkten nach. Sie werden per Schelle auf das Rohr montiert und neu isoliert, sind batteriebetrieben, für Oberflächentemperaturen bis 500 °C ausgelegt und auch in ATEX-zertifizierter Ausführung erhältlich. Je Dampfnetz kommen 10 bis 15 Hochtemperatur-Sensoren zum Einsatz. Dampffallen erhalten Sensorik, die per Ultraschall- und Temperaturmessung erkennt, ob sie durchschlagen oder blockiert sind. Montiert wird an den Gehäuseschrauben, ohne Stillstand der Anlage. Die Daten laufen über das LoRaWAN-Netz von Conneqtive, ohne Eingriff in die Leittechnik, in ein Dashboard oder per MQTT in Kundensysteme. Verluste rechnet das System automatisch in kg/h, Euro und CO₂-Äquivalente um.
Beide Beispiele stammen aus Chemie und Rohstoffe. CURRENTA betreibt an den drei CHEMPARK-Standorten acht Dampfnetze mit drei Dampfgüten, deren Temperaturen früher nur manuell erfasst wurden. Heute zeigt ein digitaler Zwilling die Temperaturverläufe live und liefert die Grundlage, um die Brennereinstellung im Kraftwerk automatisiert nachzujustieren. Defekte Dampffallen fallen sofort auf statt erst beim Jahresrundgang. Folge #216 behandelt die rund 180 Kilometer Dampfnetz im CHEMPARK, Folge #185 die Kohrener Landmolkerei, die mit autinityE3 von Schaeffler auch ihre Dampfdaten erfasst.
Podcastfolgen mit Dampf
Häufige Fragen zur Überwachung von Dampfnetzen
Wie misst man die Temperatur in einem Dampfnetz?
Die Temperatur im Dampfnetz messen Sensoren, die von außen per Schelle auf das Rohr montiert und anschließend neu isoliert werden. Bei CURRENTA sitzen sie an kritischen Netzknoten und Endpunkten, je Netz 10 bis 15 Stück. Die batteriebetriebenen Sensoren senden über LoRaWAN, eine Verkabelung ist nicht nötig. So lässt sich der Temperaturverlauf vom Kraftwerk bis zu den Abnehmern erstmals kontinuierlich und automatisiert nachvollziehen.
Wie überwacht man die Dampfversorgung eines Industriestandorts kabellos?
Die Dampfversorgung lässt sich kabellos über ein LoRaWAN-Funknetz überwachen, das weitläufige Standorte mit wenigen Antennen abdeckt. Currenta Conneqtive hat ein solches Netz aufgebaut, das mit wenigen Outdoor-Antennen den gesamten CHEMPARK erreicht. Batteriebetriebene Sensoren erfassen Temperaturen an Knotenpunkten und den Zustand der Dampffallen. Das System läuft ohne Eingriff in die bestehende Leittechnik und ohne Anbindung an das Kundennetzwerk.
Wie erkennt man eine defekte Dampffalle?
Eine defekte Dampffalle lässt sich per Ultraschall- und Temperaturmessung erkennen. Die Sensorik von Conneqtive unterscheidet, ob eine Dampffalle durchschlägt und Dampf verliert oder blockiert ist und Kondensat staut. Bei einer Anomalie erscheint sofort eine Meldung im Dashboard. Früher wurden die Bauteile in festen Intervallen manuell geprüft, Defekte blieben so monatelang unbemerkt. Kondensatstau kann zudem gefährliche Wasserschläge in der Rohrleitung verursachen.
Wie wird Prozessdampf im Energiemonitoring erfasst?
Prozessdampf wird im Energiemonitoring neben Strom, Wasser und Druckluft als eigener Energieträger erfasst. In Podcastfolge #185 berichtet die Kohrener Landmolkerei, wie sie mit der Software autinityE3 von Schaeffler Digital Solutions diese Energiedaten zusammenführt und visualisiert. Ausgangspunkt waren fehlende Transparenz und reine Rechnungswerte. Bei CURRENTA werden Dampfverluste automatisch in kg/h und Euro umgerechnet und stehen so dem Energiecontrolling zur Verfügung.
Weitere Assets in „Fluide & Gase“
Druckluft
Leckageortung bei Druckluft mit IoT misst Durchfluss, Druck und Kompressorlast laufend und macht Leckagen und ungenutzte Laufzeiten sichtbar. So sinken die Kosten für einen der teuersten Energieträger in der Produktion.
Raumluft
Die Luftqualität am Arbeitsplatz zu messen heißt bei IoT-Lösungen: Sensoren erfassen CO₂, Feinstaub, Partikel, Temperatur und Luftfeuchte laufend und melden Grenzwertüberschreitungen sofort. So schützen Betreiber Beschäftigte, sichern die Produktqualität und heizen und lüften nach Bedarf.
Trinkwasser
Leckageüberwachung im Trinkwassernetz misst mit IoT laufend Druck, Durchfluss und Verbrauch und meldet Abweichungen sofort. Versorger finden Leckagen, Rohrbrüche und Wasserdiebstahl früher und verlieren weniger Trinkwasser.
Abwasser
Durchflussmessung, Füllstand und Wasserqualität im Abwasser lassen sich mit IoT direkt an Leitung, Becken und Einleitstelle erfassen. Betreiber sehen Abwassermengen in Echtzeit, reagieren schneller auf Störungen und erfüllen Nachweispflichten ohne tägliche Probenahme.
Grundwasser
Grundwasserpegel lassen sich mit IoT automatisch messen und per Funk an eine Plattform übertragen. Behörden, Stadtwerke, Baustellen und Betriebe mit eigenem Brunnen ersetzen manuelle Messungen und werden bei kritischen Wasserständen oder Störungen der Pumpen alarmiert.
Metallschmelze
Eine Metallschmelze in Gießerei und Vakuum-Metallurgie mit IoT zu überwachen heißt, Schmelzbad, Füllstand, Temperatur und Druck laufend zu erfassen. Abweichungen fallen auf, bevor eine Charge unbrauchbar wird oder ein Ofen leer läuft.
IIoT Use Case Anwenderkreis
Was in keinem Projekt steht
Was hat das Projekt gekostet? Welcher Sensor hat im Feld nicht gehalten? Wie hat man die Instandhaltung mitgenommen? Solche Fragen besprechen 300+ Anwender aus der Industrie jeden Monat untereinander, offen und ohne Anbieter im Raum.
Häufige Themen in diesen Projekten, bring deine Fragen mit:
- Condition Monitoring
- Digitale Dokumentation
- Energiemonitoring
Jeden Monat online
Tech- und Business-Fokus im Wechsel
Nur Anwender
Kein Vertrieb im Raum, Austausch unter NDA
300+ Mitglieder
OT-, IT- und IIoT-Verantwortliche aus der Industrie
