Brauchwasser
Fluide & Gase

Brauchwasser

Wer Brauchwasser im Gewerbe mit IoT überwacht, stellt sicher, dass es dauerhaft heiß genug bleibt, um Legionellen abzutöten. In der Produktion erfassen Sensoren zugleich, wie viel Wasser Maschinen und Prozesse verbrauchen.

Brauchwasser auf einen Blick

Am häufigsten in den Projekten auf dieser Seite

Anwender in diesen Projekten

  • ifm-Unternehmensgruppe
  • Kögelhof

Verifizierte Projekte mit Brauchwasser

Brauchwasser im Gewerbe: Temperatur halten, Verbrauch messen

In den Lösungsbeispielen von ifm stecken Temperatur-Stabsensoren TT1250 in den Absperrhähnen der Leitung. Am Einspeisepunkt wandeln Temperatur-Plugs TP2005 die Signale, ein IO-Link-Master AL1350 gibt sie an das moneo edgeGateway AE2100 weiter. Am anderen Ende nimmt ein IO-Link-Temperaturmodul AL2384 bis zu vier Sensoren auf, das drahtlose IoT-Gateway io-key schickt die Werte per Mobilfunk in die moneo Cloud. Dort werden Dashboards, Analysen und Grenzwerte eingerichtet, der Übertragungszyklus beträgt 60 Sekunden. In der Fertigung erfassen Strömungssensoren den Wasserverbrauch sekundengenau. Über MQTT oder OPC UA gehen die Daten an AWS, Azure oder SAP, wo bei Alarm ein Wartungsauftrag im SAP PM entstehen kann.

Die Beispiele kommen aus Energie und Umwelt, Agrarwirtschaft sowie Metall und Elektronik. Hermann Müller, Betreiber der Biogasanlage Kögelhof, versorgt über eine 1,5 Kilometer lange Leitung die Schule in Mochenwangen mit Wärme. Das Brauchwasser wird auf mindestens 60 Grad Celsius erhitzt. Sinken die ankommende Temperatur, die Differenz zwischen Vor- und Rücklauf oder die Rücklauftemperatur des Brauchwassers zu stark, wird er automatisch alarmiert. In der Produktion ersetzt ifm mit moneo die manuelle Ablesung von Wasserzählern und macht Verbrauch außerhalb der Betriebszeit sichtbar.

Häufige Fragen zu Brauchwasser im Gewerbe

Wie überwachen Betreiber gewerblicher Anlagen den Legionellenschutz über die Wassertemperatur?

Eine Legionellenüberwachung prüft laufend, ob das Brauchwasser die nötige Temperatur hält. Im Lösungsbeispiel der Biogasanlage Kögelhof wird das Brauchwasser auf mindestens 60 Grad Celsius erhitzt, um die Vermehrung von Legionellen zu verhindern. Sensoren messen die Vor- und Rücklauftemperaturen am Einspeisepunkt und im Schulgebäude. Fällt ein Wert ab, geht automatisch eine Meldung an den Betreiber.

Wie automatisiert ein Betreiber die Temperaturüberwachung gegen Legionellen?

Temperatursensoren an mehreren Messstellen melden ihre Werte laufend an eine IoT-Plattform, die bei zu niedrigen Temperaturen automatisch alarmiert. In Mochenwangen sendet der io-key von ifm die Werte aus der Schule per Mobilfunk in die moneo Cloud, auch ohne vorhandene Netzwerkinfrastruktur. Dort sind Grenzwerte für Vorlauf, Rücklauf und deren Differenz hinterlegt. Ein Kontrolldisplay zeigt die Werte zusätzlich vor Ort.

Warum überwacht der Betreiber eines Nahwärmenetzes an der Biogasanlage die Rücklauftemperatur?

Die Rücklauftemperatur zeigt, ob am Ende der Leitung noch genug Wärme ankommt und das Brauchwasser hygienisch bleibt. In Mochenwangen erfassen Sensoren in der Schule Eingangs- und Ausgangstemperatur am Plattenwärmetauscher. Sinkt die ankommende Wärme, die Differenz zwischen Vor- und Rücklauf oder die Rücklauftemperatur des Brauchwassers zu stark, wird der Betreiber Hermann Müller automatisch alarmiert. Temperaturschwankungen im Klassenzimmer werden so vermieden.

Was bringt die Überwachung von Brauchwasser in Industrie und Gewerbe?

Die Überwachung von Brauchwasser sichert Hygiene und Versorgung und zeigt, wo Wasser verbraucht wird. Im Fernwärmenetz in Mochenwangen bleibt das Wasser im Schulgebäude sicher und hygienisch, weil Temperaturabfälle sofort gemeldet werden. In der Fertigung macht ifm Medienverbräuche wie Wasser, Strom und Druckluft auf einen Blick sichtbar. Wer die Daten automatisch erfasst, spart Wege und erkennt Handlungsbedarf an einzelnen Maschinen.

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