Umkarton
Die Umkarton Auswahl per Software legt für jede Lieferung fest, welcher Umkarton genommen wird und welche Artikel hineinkommen. Weniger und besser gefüllte Packmittel senken Verpackungs-, Füllmaterial- und Transportkosten beim Versender.
Umkarton auf einen Blick
Am häufigsten in den Projekten auf dieser Seite
Use Cases
Branchen
Verifizierte Projekte mit Umkarton
Umkarton Auswahl per KI: weniger Verpackung je Lieferung
Im Lösungsbeispiel prüft AIM - Agile IT Management, ob maschinelles Lernen eine bestehende Packoptimierung verbessern kann. Grundlage ist die Lösung AIM.packing, die an das ERP-System SAP S/4HANA anschließt. Sie wählt zu jeder Lieferung möglichst wenige Packmittel und ordnet ihnen möglichst viele Artikel so zu, dass der Raum gut genutzt wird. Dabei berücksichtigt sie Maximalgewichte pro Packmittel, zerbrechliche Artikel, Gefahrstoffe und vorgegebene Orientierungen. Das Optimierungsziel ist vierstufig und hierarchisch formuliert. Ausgewertet wurden statistische Verteilungen der Auftragsstrukturen, Optimierungsleistungen und Laufzeiten im Vergleich zur bestehenden Lösung.
Anwender ist FÖRCH, Anbieter von Produkten für Handwerk und Industrie aus dem Handel und Großhandel. FÖRCH optimiert seine Verpackung schon seit fast 20 Jahren per Software. Mit der Einführung von S/4HANA im Jahr 2022 kam die etablierte Lösung auf den Prüfstand, auch weil sehr große Aufträge die zeitliche Grenze von einer Sekunde für die Optimierung sprengten. In einem dreimonatigen Vorprojekt als Proof of Value zeigten Benchmarks auf Basis realer Auftragsdaten, dass mit AIM.packing bis zu 3,5 % Verpackung eingespart werden können. Als nächste Schritte nennt FÖRCH die Laderaumoptimierung von Lkw und die Optimierung der Packmittel selbst.
Häufige Fragen zur Auswahl von Umkartons
Was berücksichtigt eine Packoptimierung für Umkartons?
Eine Packoptimierung berücksichtigt neben dem Volumen auch Gewicht, Empfindlichkeit und Gefahrgut der Artikel. Im Beispiel von FÖRCH und AIM gehören dazu Maximalgewichte pro Packmittel, zerbrechliche Artikel, Gefahrstoffe und vorgegebene Orientierungen. Die Software wählt möglichst wenige Packmittel und füllt sie möglichst gut. Das Optimierungsziel ist dabei vierstufig und hierarchisch aufgebaut.
Wie senkt die richtige Umkarton-Wahl die Verpackungskosten?
Software senkt Verpackungskosten, indem sie für jede Lieferung weniger und besser gefüllte Kartons auswählt. Bei FÖRCH zeigten Benchmarks auf Basis realer Auftragsdaten, dass mit AIM.packing bis zu 3,5 % Verpackung eingespart werden können. Weniger Verpackung bedeutet auch weniger Füllmaterial, geringere Transportkosten und weniger Entsorgungsaufwand beim Kunden. Ermittelt wurde das in einem dreimonatigen Proof of Value.
Wie läuft ein Projekt zur Umkartonbestimmung ab?
Ein solches Projekt beginnt mit der Analyse der vorhandenen Auftrags- und Prozessdaten. Bei FÖRCH nutzte AIM ein standardisiertes Vorgehen mit Checklisten und Werkzeugen zur Datenanalyse. Früh wurde die „Glasdecke“ geschätzt, also das Optimierungspotenzial anhand der Auftragsstrukturen. Am Ende stand eine saubere Messung im Vergleich zur bestehenden Lösung. Das Vorprojekt dauerte drei Monate.
Warum reicht eine klassische Optimierung der Umkartons oft nicht mehr?
Klassische Verfahren stoßen bei großen Aufträgen an zeitliche Grenzen. Bei FÖRCH sprengten sehr große Aufträge wegen der Komplexität der Optimierung die Vorgabe von einer Sekunde. Mit der Einführung von SAP S/4HANA im Jahr 2022 ließ FÖRCH deshalb prüfen, ob maschinelles Lernen die Ergebnisse verbessert. AIM wertete dafür Daten und Optimierungspotenziale aus und legte die Grundlage für AIM.packing.
Weitere Assets in „Behälter, Silos und Tanks“
Transportbehälter
Transportüberwachung mit IoT meldet, wo ein Transportbehälter gerade ist und ob ihn jemand unbefugt öffnet. Bei wertvoller oder empfindlicher Ware schlägt das System sofort Alarm, statt dass ein Diebstahl erst beim Empfänger auffällt.
Ladungsträger
Ein RTLS ortet Ladungsträger wie Gitterboxen, Paletten und Behälter in Halle und Werk in Echtzeit. Unternehmen sparen Suchzeiten, ersetzen Begleitpapiere und manuelles Scannen und lösen Buchungen und Transporte automatisch aus.
Palette
Palettenmanagement mit IoT zeigt, wo jede Palette steht, was darauf liegt und wie viel noch da ist. Sensoren, RFID und Funk ersetzen Suchfahrten, manuelles Scannen und Inventurzählungen mit dem Stapler.
Prozessbehälter
Prozessüberwachung mit IoT erfasst laufend Füllstand, Temperatur, Feuchte und weitere Parameter im Prozessbehälter. Betreiber wissen ohne Kontrollgänge, wann nachgefüllt oder geleert werden muss und ob der Inhalt noch verwendbar ist.
Container
Containerortung mit IoT zeigt, wo sich ein Container gerade befindet und in welchem Zustand er ist, ob Luftfrachtcontainer, Container im Baustellen-Fuhrpark oder weltweit verschickter Behälter. Unternehmen sparen Suchaufwand und planen Lagerplätze und Einsätze genauer.
Kraftstofftank
Die Fernüberwachung per IoT meldet den Füllstand am Dieseltank eines Werks, an Treibstoffreserven für den Notfall oder am Kraftstofftank eines Baustellentrockners laufend an eine Plattform. Betreiber planen Nachfüllungen nach realen Werten und erkennen Diebstahl oder Leckagen früh.
IIoT Use Case Anwenderkreis
Was in keinem Projekt steht
Was hat das Projekt gekostet? Welcher Sensor hat im Feld nicht gehalten? Wie hat man die Instandhaltung mitgenommen? Solche Fragen besprechen 300+ Anwender aus der Industrie jeden Monat untereinander, offen und ohne Anbieter im Raum.
Häufige Themen in diesen Projekten, bring deine Fragen mit:
- Nachhaltigkeit (ESG)
Jeden Monat online
Tech- und Business-Fokus im Wechsel
Nur Anwender
Kein Vertrieb im Raum, Austausch unter NDA
300+ Mitglieder
OT-, IT- und IIoT-Verantwortliche aus der Industrie




