Industrieklebstoff
Bei der Industrieklebstoff Lagerung entscheidet die Temperatur, ob der Klebstoff seine Wirkung behält. IoT-Sensoren überwachen gekühlte Lagerschränke und melden Temperaturabfall oder offene Türen sofort, ohne manuelle Kontrollrunden.
Industrieklebstoff auf einen Blick
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Industrieklebstoff Lagerung: Temperatur und Tür überwachen
Im Lösungsbeispiel ist jeder Kühlschrank mit einem IoT-Gateway io-key von ifm ausgestattet. Daran hängen ein IO-Link-Temperatursensor und ein induktiver Sensor für den Türstatus. Der io-key sendet per Mobilfunk über 2G oder NB-IoT in eine abgesicherte Cloud, wo die Werte in Echtzeit in einem Dashboard erscheinen. Die Übertragung ist vom 10-Sekunden-Takt bis zu einmal in 24 Stunden einstellbar. Alarme bei Temperaturüberschreitung oder zu langer Türöffnung gehen unabhängig davon sofort per Mail oder SMS raus und erscheinen vor Ort als akustisches und optisches Signal. Eine Reporting-Funktion macht Temperaturverläufe rückblickend nachvollziehbar.
Das Beispiel stammt aus Metall und Elektronik. Ein Hersteller von Hardware und Software für die industrielle Automatisierung, die ifm-Unternehmensgruppe, klebt viele temperaturempfindliche Bauteile, statt sie zu löten. Seine Klebstoffe haben ein Mindesthaltbarkeitsdatum und stehen in jedem Produktionsbereich in Kühlschränken. Typische Probleme waren schlecht geschlossene Türen, falsche Einstellungen und Störungen der Kompressoren. Heute müssen Mitarbeiter nur noch bei einem Alarm nachsehen, eine Verkabelung zur IT war nicht nötig.
Häufige Fragen zur Industrieklebstoff Lagerung
Wie wird die Lagertemperatur von Klebstoffen automatisch überwacht?
Ein Temperatursensor im Lagerkühlschrank misst laufend und meldet Abweichungen über ein IoT-Gateway an eine Cloud. Im Beispiel von ifm ist der IO-Link-Sensor an einen io-key angeschlossen, der per Mobilfunk sendet. Überschreitet die Temperatur den Grenzwert, geht sofort eine Mail oder SMS raus, dazu ein Signal vor Ort. So fällt eine Störung auf, bevor der Klebstoff unbrauchbar wird.
Warum müssen Industrieklebstoffe gekühlt gelagert werden?
Viele Industrieklebstoffe behalten ihre Klebewirkung nur, wenn sie bei der vorgegebenen Temperatur lagern. Dazu gehören Acryl, Epoxid, Polyurethan oder Silikon. Der Hersteller im Beispiel nutzt Klebstoffe mit spezifischen Lagerbedingungen und Mindesthaltbarkeitsdatum, ab dem die Klebewirkung nicht mehr garantiert wird. Deshalb steht in jedem Produktionsbereich ein Kühlschrank, dessen Temperatur und Tür überwacht werden.
Welche Rolle spielen Klebstoffe in der Elektronikfertigung?
In der Elektronikfertigung ersetzen Klebstoffe häufig das Löten, weil viele Bauteile temperaturempfindlich sind und nur aufgesteckt werden. Hinzu kommen hohe Taktzeiten: Ein Klebepunkt ist schneller gesetzt als andere Befestigungen. Damit wird die richtige Lagerung zur Voraussetzung für die Qualität. Die ifm-Unternehmensgruppe überwacht deshalb alle Klebstoff-Kühlschränke ihrer Produktionsbereiche automatisch.
Was bringt eine automatische Temperaturüberwachung für Klebstoffe?
Sie ersetzt die regelmäßige Prüfung aller Kühlschränke durch Mitarbeiter und meldet Probleme sofort. Bei ifm müssen Beschäftigte nur noch im Alarmfall nachsehen und die Störung beheben. Die Temperaturverläufe sind im Reporting langfristig abrufbar, etwa bei Qualitätsproblemen. Weil die Lösung per Mobilfunk sendet, war keine Anbindung an die IT-Infrastruktur samt Verkabelung nötig.
Weitere Assets in „Fluide & Gase“
Druckluft
Leckageortung bei Druckluft mit IoT misst Durchfluss, Druck und Kompressorlast laufend und macht Leckagen und ungenutzte Laufzeiten sichtbar. So sinken die Kosten für einen der teuersten Energieträger in der Produktion.
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Die Luftqualität am Arbeitsplatz zu messen heißt bei IoT-Lösungen: Sensoren erfassen CO₂, Feinstaub, Partikel, Temperatur und Luftfeuchte laufend und melden Grenzwertüberschreitungen sofort. So schützen Betreiber Beschäftigte, sichern die Produktqualität und heizen und lüften nach Bedarf.
Trinkwasser
Leckageüberwachung im Trinkwassernetz misst mit IoT laufend Druck, Durchfluss und Verbrauch und meldet Abweichungen sofort. Versorger finden Leckagen, Rohrbrüche und Wasserdiebstahl früher und verlieren weniger Trinkwasser.
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Grundwasserpegel lassen sich mit IoT automatisch messen und per Funk an eine Plattform übertragen. Behörden, Stadtwerke, Baustellen und Betriebe mit eigenem Brunnen ersetzen manuelle Messungen und werden bei kritischen Wasserständen oder Störungen der Pumpen alarmiert.
Metallschmelze
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