Bewässerungswasser
Bei der Feldberegnung erfasst IoT, wann und wie viel Bewässerungswasser tatsächlich fließt. Die Verwaltung gleicht das mit den Beregnungsplänen ab, spart Kontrollfahrten und senkt Verluste durch Verdunstung.
Bewässerungswasser auf einen Blick
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Feldberegnung digital: Bewässerungswasser nach Plan einsetzen
Im Lösungsbeispiel liest die SMARTebox nanoIO von PSsystec die Wasserzähler der Beregnungsanlagen aus. Der kompakte, batteriebetriebene Datenlogger im IP65-Gehäuse ist für die Nachrüstung dezentraler und sogar unterirdischer Anlagen gebaut. Er hat vier potenzialfreie Eingänge für Zählimpulse oder Alarmkontakte und eine BLE-Schnittstelle für Beacons. Die Daten gehen per LTE-M oder NB-IoT über den Telekom-PSA-zertifizierten Weg in die IoT-Plattform, bei gedämpftem Signal im Schacht hilft eine externe Antenne. SMS-Alarme melden Start, Ende und Menge der Bewässerung sowie die Bodenfeuchte. Eine REST-API bindet das Betreibersystem an, konfiguriert wird per Web-App aus der Ferne.
Das Beispiel stammt aus Agrarwirtschaft und öffentlicher Hand. Ein Landkreis in Deutschland hat die landwirtschaftliche Beregnung damit digitalisiert. Bisher mussten Landwirte oder Verwaltung vor Ort prüfen, ob Beregnungspläne eingehalten werden, viele Pumpstationen und Zähler sind schwer zugänglich. Heute werden die Durchflussmengen mit geplanten Zeitfenstern wie 20 bis 22 Uhr abgeglichen. Die manuelle Kontrolle entfällt, und die automatische Dokumentation dient internen Auswertungen und der Fördermittelabwicklung.
Häufige Fragen zur Feldberegnung mit IoT
Wie lässt sich die Einhaltung von Beregnungsplänen in der Landwirtschaft prüfen?
Ein Datenlogger am Wasserzähler erfasst die Durchflussmengen und gleicht sie automatisch mit den geplanten Zeitfenstern ab. Im Landkreis aus dem Beispiel sind das etwa die Stunden von 20 bis 22 Uhr. Die SMARTebox nanoIO meldet per SMS Start, Ende und Menge jeder Beregnung. Kontrollfahrten von Verwaltung oder Landwirten zu den verteilten Pumpstationen und Zählern sind dafür nicht mehr nötig.
Wie verringert eine digitale Steuerung die Verdunstung bei der Beregnung?
Sie sorgt dafür, dass zu günstigen Tageszeiten beregnet wird und nicht in der Hitze des Tages. Ohne digitale Steuerung kam es im Beispiel zu Wasserverschwendung, weil zu ungünstigen Zeiten bewässert wurde. Mit der zeitgesteuerten Bewässerung über die Lösung von PSsystec konnte der Landkreis die Verdunstung verringern und die Effizienz der Beregnung steigern. Der Wasserverbrauch ist deutlich gesunken.
Wie überwacht man verteilte Beregnungsanlagen ohne IT-Anbindung?
Mit einem batteriebetriebenen Datenlogger, der per Mobilfunk sendet und an vorhandene Zähler angeschlossen wird. Die SMARTebox nanoIO ist mit allen Zählwerken mit Impulsausgang kompatibel und lässt sich per Magnet, an der Wand oder am Rohr befestigen. Laut Anbieter läuft sie mit fünf Standardbatterien bis zu fünf Jahre autark. Inbetriebnahme und Flottenmanagement laufen per Web-App aus der Ferne.
Wie hilft die automatische Dokumentation bei der Beregnung?
Sie zeichnet alle Beregnungsdaten lückenlos auf, ohne dass jemand Listen führen muss. Im Landkreis aus dem Beispiel dient die Dokumentation internen Auswertungen und der Fördermittelabwicklung. Die Werte stehen in der IoT-Plattform in Diagrammen bereit und lassen sich über die REST-API in eigene Systeme übernehmen. Die manuelle Kontrolle durch Personal ist nicht mehr erforderlich.
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Leckageortung bei Druckluft mit IoT misst Durchfluss, Druck und Kompressorlast laufend und macht Leckagen und ungenutzte Laufzeiten sichtbar. So sinken die Kosten für einen der teuersten Energieträger in der Produktion.
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Die Luftqualität am Arbeitsplatz zu messen heißt bei IoT-Lösungen: Sensoren erfassen CO₂, Feinstaub, Partikel, Temperatur und Luftfeuchte laufend und melden Grenzwertüberschreitungen sofort. So schützen Betreiber Beschäftigte, sichern die Produktqualität und heizen und lüften nach Bedarf.
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Leckageüberwachung im Trinkwassernetz misst mit IoT laufend Druck, Durchfluss und Verbrauch und meldet Abweichungen sofort. Versorger finden Leckagen, Rohrbrüche und Wasserdiebstahl früher und verlieren weniger Trinkwasser.
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Grundwasserpegel lassen sich mit IoT automatisch messen und per Funk an eine Plattform übertragen. Behörden, Stadtwerke, Baustellen und Betriebe mit eigenem Brunnen ersetzen manuelle Messungen und werden bei kritischen Wasserständen oder Störungen der Pumpen alarmiert.
Metallschmelze
Eine Metallschmelze in Gießerei und Vakuum-Metallurgie mit IoT zu überwachen heißt, Schmelzbad, Füllstand, Temperatur und Druck laufend zu erfassen. Abweichungen fallen auf, bevor eine Charge unbrauchbar wird oder ein Ofen leer läuft.
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- Digitale Dokumentation
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